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Zehnter Band.
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zum ersten Mal im Feuer waren, schlugen sich mit helden-mäßigem Muthe. Zwei Carres, die zu weit abgekommenwaren, wurden gesprengt; die übrigen drei, in eine einzigeMasse zusammengeworfen, und aus 60 Kanonen kartätschirt,wurden gesprengt und nach der rühmlichsten Gegenwehr ge-fangen.

Auf ihrem Rückzüge hatten die Armeen der beiden Mar-schälle mehrere für fle höchst glorreiche Gefechte bestanden.In Charenton eingetroffen, rüsteten sie sich auf den folgendenTag zur Schlacht: es war dieß die Schlacht von Paris. DieVerbündeten waren von allen Seiten eingetroffen. Mit etwa30 , 00 « Mann schlugen sich Mortier und Marmont vonfünf Uhr Morgens an. Die herrliche Jugend der polytech-nischen Schule, die Hoffnung einer ganzen Generation, hattesich freiwillig zur Bedienung der Artillerie angeboten. DieVerbündeten waren 120,000 Mann stark; ihre große Armeegriff die Höhen von Belleville an, während Blücher sich anden Montmartre machte. Die Franzosen kämpften wie Lö-wen. Zu Romainville bedeckte sich Compans mit Ruhm;der alte Marschall Moncey schlug sich alS Held an derSpitze der Nationalgarde, welche Mortier bei der Verthei-digung des Montmartre's bis zur Seine unterstüzte. Erstum vier Uhr gelang es den Alliirten, die Höhen von Belle--ville und Menilmontant zu besetzen, von wo sie dann die Vor-städte mit Wurfgeschütz beschossen. Marmont unterhandeltesofort wegen eines Waffenstillstandes, während Mortierund Belliard muihig fortkämpften. So schwach sie waren,imponirten sie dem Feinde, als der Adjutant Dejean ankamund dem Marfchall den Befehl Napoleons überbrachte, denFürsten Schwarzenberg von den dem Kaiser von Oestreichgemachten Friedensvorschlägen zu benachrichtigen; der Fürstantwortete mit der Erklärung der Alliirten nach dem Schlußder Unterhandlungen zu CbLtitlon. In der Zwischenzeit for-derte ein Adjutant des Kaisers Aleranders, den Marschall,der noch Nichts von MarmontS Unterhandlungen wußte.