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Zehnter Band.
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sagte er, „da man mit mir nicht über die Interessen vonFrankreich unterhandeln will? Sobald es-sich nur um meinePerson handelt, braucht man keinen Vertrag zu schließen. —Ich bin besiegt; ich weiche dem Geschick der Waffen; ich ver-lange nichts, als kein Kriegsgefangener zu seyn; und ummir dieß zuzugestehen, ist ein einfaches Eartcl hinreichend!..."

Vergebens suchte man ihn auf seine persönliche Lage, aufseine Existenz unv seine künftigen Bedürfnisse aufmerksam zumachen. Man hörte damals von ihm die energischen Worte:„Was liegt mir daran! täglich ein kleiner Thaler und einPferd ist alles, waS ich brauche."

„Es ist gewiß, sagt Las Eases, daß der Tag vonFontainebleau fast in einem Augenblick alle moralische Leiden,die man auf Erden erfahren kann, auf Napoleons Hauptzusammenhäuste. Besiegt durch Verräther und Ueberläufer,nicht durch die Waffen, mußte er alles empfinden, was einegroße Seele entrüsten, was ein gutes Herz brechen kann.Seine Gefährten verließen, seine Diener verriethen ihn; dereine lieferte die Armee aus, der andere den Schatz. Die ererzogen, erhalten, mit Wohlthaten überhäuft hatte, warendiejenigen, die ihn erdrückten. Dieser Senat, der ihn sosehrgelobt, der noch den Tag vorher verschwenderisch Rekrutenzur Beilegung der Feinde bewilligt hatte, dieser Senat nimmtkeinen Anstand, sich zum niedrigen Werkzeug eben dieserFeinde herzugeben. Unter dem Antrieb der fremden Bajon-nette tadelt er, und erklärt für Verbrechen, was sein eigenesWerk war. Er zerbricht feige daS Idol, das er selbst ge-schaffen, und so lange knechtisch angeräuchert hatte! Welchein Uebermaß von Schändlichkeit! Welche Niederträchtig-keit! — — Endlich, — und dieser lezte Schlag mußte derempfindlichste für Napoleon seyn, — werden Gattin undKind ihm entrissen, man bemächtigt sich ihrer, den Verträ-gen und den Gesetzen zum Trotz, — Napoleon soll Gattinund Kind nicht wiedersehen!!-