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„Es scheint, daß Napoleon, umgeben von allen diesenUebeln, von der Verachtung der Dinge und der Menschen über-mannt, einen Augenblick gewünscht habe, seinem Leben einEnde zu machen. ES ist ein Brief von seiner Hand an dieKaiserin vorhanden, in welchem er sagt, daß man in diesemAugenblicke auf Alles gefaßt seyn müsse, daß Alles möglichsey, selbst der Tod des Kaisers. Vielleicht war dießeine Anspielung auf das geheimnißvolle Ereignjß der Nachtvom 12 . auf den 13. April in der innern Verborgenheit deSPallastes, worüber des Baron Fain Manuscript von 1814eine Vermuthung vorbringt, welche, wenn sie sich bestätigensollte, selbst den wildesten Feinden Napoleons nicht einmaldie Genugthuung der dummen und gemeinen, anfangs soverbreiteten Anklage lassen würde: er hätte nicht denMuth gehabt zu sterben. — Nun, nach dem Manuscripthätte er nicht gekonnt. Dieser wundervolle Umstandwäre übrigens nicht der am wenigsten staunenswürdige seineraußerordentlichen Laufbahn, und überdem wäre die That biszum Erhabenen veredelt worden, sowohl durch die edleAeußerung beim unerwarteten Erwachen: Gott will esnicht, als durch die männliche ruhige Entsagung, der er sichvon diesem Augenblick hingab."
„Seit einigen Tagen," erzählt Baron Fain, «scheint ermit einem geheimen Plane beschäftigt. Sein Geist belebt sichnur, wenn er sich an die finstern Gemälde der Geschichteerinnert. Der Gegenstand seiner vertrautesten Gespräche iststets der freiwillige Tod, den die Männer des Alterthumssich in ähnlichen Lagen gegeben; man hört ängstlich ihn mitkaltem Blute über die Beispiele und die entgegengescztenMeinungen sprechen. Ein Umstand kommt hinzu, die Be-sorgnisse noch zu vergrößern, welche solche Reden einflößenmußten. Die Kaiserin hatte BloiS verlassen; sie wollte zuNapoleon kommen; schon hatte sie Orleans erreicht, und