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Zehnter Band.
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euren General: kommen Sie, General Petit, daß ich Siean mein Herz drücke! Bringt mir den Adler, daß ich ihnebenfalls küsse; O! theurer Adler, möchte der Kuß, den ichdir aufdrücke, bei der Nachwelt wiederhatten! Lebt wohl,meine Kinder; meine Wünsche begleiten euch allezeit; be-wahrt mein Andenken!"

Diese merkwürdige Scene hatte etwas Herzzerreißende-,und rührte den Kaiser zum ersten Mal vor seinen Waffen-genossen zu Thränen. Er weinte; sie weinten gleichfalls.Ein preußischer Diplomat, der bei diesem Schauspiel gegen-wärtig war, und der englische Eommiffär, der bisher äußersterbittert gegen Napoleon gewesen, konnten sich der Thrä-nen nicht erwehren.

„Die Achtung und Verehrung, erzählt Las Cafes,welche Napoleon damals einflößte, waren so groß, daßtrotz der Größe der Crisis, trotz der großen Bedenklichkeiten,die seine Nähe erzeugte, dennoch Niemand ihn zu beunruhi-gen wagte, um seine Abreise zu beschleunigen. Ehrfurchts-voll überließ man es ihm, alle ihm beliebigen Einrichtungenzu treffen.

Die Abdankungsacte war vom 11. April, und erst den2vsten, also neun Tage nachher, trat Napoleon die Reisean. Auf der ersten Hälfte des Weges zeigte sich überall eineallgemeine Verehrung und oft die lebhaftester und zärtlichsteTheilnahme *).

Der Kaiser reiste am -o, April isia von Fontaineblcau ab; der Groß«marschall, Graf Bcrtrand, saß bei ihm im Wagen; eine CompagnieGrenadiere zu Pferd cscortirtc ihn.

Den aostcn Abends war er in Briarrc.

— Listen in Revers,

— aasten in Rouannc,

— LZsten in Lyon,

— -asten in Montslimart,

— LSsten in Orgon,

— Lösten unweit du Luc,

— 27 stcn in Frcjus,

— Lösten Abends acht Uhr schifft er sich ein, auf der englischenFregatte Undaunted, Capitän Usher.