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Zehnter Band.
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Montesquieu Edikt betitelt wurde, von der Annahmedes Volkes abhängig machen müssen. Aus diesem erstenGrundfehler sind auf der einen Seite unaufhörlich sich er-neuernde Anmaßungen, auf der andern Besorgnisse ent-standen, die jeder Lag bestätigte und noch vergrößerte.

Man hatte Vergessenheit des Vergangenen proklamirt;und Leichenfeierlichkeiten erinnerten an das Ende eines KönigS,den man vergöttern wollte. Hieß das nicht seinen Richterndas Schicksal ankündigen, das sie nachher traf? War dasnicht eine Anklage gegen alle Diejenigen, die dieses Attentatgegen den Thron genehmigt oder zugegeben hatten? Manhatte Unabhängigkeit der Religionen, Freiheit der Meinun-gen verbürgt; und am 7. Juni sprach Herr Beugnot Stra-fen aus gegen Alle, welche die Festtage nicht einhielten; undam loten desselben Monats führte der Herr Abbs von Mon-tesquiou die Censur wieder ein.

Die Eonstitution verbürgte das Eigenthumsrecht auf dieNational-Domänen, und die gegenrevolutionären Journalebezeichneten ihre Besitzer; und am 5. März predigte derPfarrer von Savenay öffentlich, „daß alle Diejenigen, die nichtihre Güter den Adeligen und den Pfarrern, als Re-präsentanten der Mönche, wieder zustellen, gleich der Köni-gin Jsabel von hungrigen Hunden gefressen werden sollen."

Die Gleichheit war ausgesprochen; und überall ver-breiteten die Adeligen mit ihren Redensarten von ihren guts-herrlichcn Rechten, von Zehnten und Feudalität, Schreckenauf dem Lande.

Die Nation war nicht besiegt worden, selbst das Heerwar nur unter den schlechten Anordnungen seines FührerSerlegen: denn in dem Augenblick, wo Alles durch die Ein-nahme von Paris entschieden wurde, standen noch mehr als300,000 Soldaten voll Ergebenheit und Muth jenseits derPyrenäen, der Alpen, des Rheins und sogar der Elbe, und30,000 von ihnen hätten hingereicht, um in diesem Augen-blicke alle Anstrengungen der Eoalition gänzlich zu vereiteln.