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Zehnter Band.
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nicht ganz unthätig gemacht hätte, diese beiden Schlachtengewonnen worden wären.

Zeder Militär, dem man die Stellung der französischenArmeen, sowie die unsrige, vor Augen legt, muß glauben,der Kaiser werde nur ein Observationscorps mit einigerKavallerie auf der Straße von Quatre-Bras lassen, und be-vor sie auf der Chaussee Brunehaut nach Frasnes gelangen,werden sich das ganze erste Corps, ein Theil des zweiten unddie zwei Divisionen schwerer Cavallerie unter Kellermannmit Tagesanbruch nach Wagnelee und Bry ziehen, um dieEngländer gänzlich von den Preußen zu trennen und denrechten Flügel der Leztern zu umgehen. Dieß geschah nicht;der Kaiser kehrte nach Charleroi zurück, das er erst am an-dern Tag sehr spät verließ.

Es war mehr als zehn Uhr Morgens, und wir standennoch auf Beobachtung vor Fleurus, wo man den Tag zuvorhätte einziehen sollen. Zezt kam der Kaiser auf der großenStraße in seinem Wagen von einem Cavalleriecorps geleitetund von einigen andern Wägen gefolgt; er glaubte nicht andie Anwesenheit des Feindes und ließ sich nur durch eineKanonade, die ihn auszusteigen bewog, davon überzeugen;er traf auf Van da mme, der ihm vergebens die Vereinigungder Preußen meldete; er schickte mehrere Offiziere ab, umsich derselben zu vergewissern, und während dieser Zeit seztensich unsre Truppen in Marsch und zogen in Fleurus ein, dasder Feind nicht zu vertheidigen suchte. Der Kaiser wolltenicht an die Vereinigung dieser Streitkräfte glauben; gegenMittag stieg er in einer großen Mühle vor Fleurus linksvon der Straße ab und sah von da aus 80,«00 Preußen aufdem unermeßlichen Plateau, das sich unter dem FlüßchenLigny erhebt und von Bry bis Sombref erstreckt; sie hattenihre Hauptmacht bei der Mühle von Bussy aufgestellt undvor ihrer Stellung und unten am Plateau die großen DörferSaint-Amant und Ligny besezt, die sie eiligst befestigt hat-ten. Diese Stellung war schön und imposant. Herr Wal-