304
desch hatte sie im Jahre 1674 vor Herrn vonLurembourgbesezt, und wir hätten sie angreifen sollen, wie dieser Leztercsie angriff.
Der Kaiser gab sogleich Befehle, daß die Garde unddas 6ie Corps, die bereits in Bewegung waren, ihren Marschbeschleunigen sollen; seine ersten Anordnungen verkündigten,daß er die Stellung des Feindes scharf ins Auge gefaßt undauf den ersten Blich den wahren Angriffspunkt entdeckt hatte.Das 4te Corps und die Division Gsrard vom 2ten erhiel-ten Befehl, in Colvnne hinter dem 3ten herzumarschiren, daSSaindAmant angreifen sollte, und dann sich links zu wenden,, um die Stellung und den rechten Flügel deS Feindes zu um-gehen. Das 6te Corps und die Garde hätten ohne Zweifelscheinbare Angriffe auf Ligny gemacht, und die Cavallerie hätteden linken Flügel der Preußen im Zaume gehalten; allein,sey es, daß er befürchtete, der Feind möchte ihm währenddes Manövers entgehen, oder daß er darauf zählte, der Ge-neral Graf von Erlon, dem er den Befehl zuschickte, gegenden richten Flügel der Preußen zu marschiren, werde zurZeit ankommen, Napoleon änderte auf einmal diese Dispo-sition und lieferte eine jener parallelen Schlachten, wozu dieCombinationen seines Genies nicht erforderlich waren. DerGeneralVandamme, der die Division Görard in der Re-serve hatte, griff Saint-Amant mit dem 3ten Corps an.Gerard mit dem 4ten zog sich gegen Ligny, und der Ge-neral Grouchy mit einer oder zwei Infanterie-Brigadenund den zwei Cavalleriecorps der Generale Ercelmansund Pajol breitete sich rechts vor Sombref, Tongrenelleund Tongrine aus, eine Richtung, in der der Feind vieleKavallerie entwickelte. Die Garde und das 6te Corps bliebenvor Fleurus und zwischen den Brücken von Saint-Amantund von Ligny in Position; zwei Divisionen unter den Be-fehlen der Generale Milh aud und Delort verstärkten eben-falls diese Rerserve.