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Zehnter Band.
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Mittel berathen solle, die man zum Wohl des Staats zuergreifen habe; damals beschwichtigte der Kriegsminister,Marschall Davoust, den Fouche ohne Zweifel bereits Ver-nunft gelehrt hatte, die Unruhe und sagte.- „Die Uebelwollen-den verbreiten das Gerücht, ich hätte befohlen, ein Truppen-corps vorrücken zu lassen, um die Versammlung einzuschließen.Dieses Gerücht ist beleidigend für den Kaiser, wie für seinenMinister, der ein guter Franzose ist." Der Saal wieder-hallte von Bcifallsbezeugungen, und die Deputirtcn gingenruhig schlafen.

Das Betragen der Pairskammer war ebenso blind, wiedas der Kammer der Abgeordneten. LuejkN ließ hier ver-gebens seine Stimme erschallen: auch die Pairs glaubten,oder stellten sich, als ob sie glaubten, daß nur ein Mannzwischen dem Frieden und Frankreich stehe.

Man hat dem Kaiser vielfach zum Vorwürfe gemacht,daß er sich auf diese Art seiner Macht berauben ließ, ohneEtwas zu ihrer Erhaltung zu thun; man erkennt im MonatZuni den Mann nicht mehr, der im Monat Merz mit 900Mann ein großes Reich eroberte. Allein Was konnte erthun? Hatte er sich nicht von dem Augenblicke an, wo erden unbegreiflichen Fehler begangen hatte, sein Heer zu ver-lassen, in die Gewalt seiner Feinde gegeben? Wieder zu sei-nen Soldaten gehen, wird man vielleicht sagen, an ihrerSpitze nach Paris zurückkehren, nicht, um die Versammlungaufzulösen, sondern, um Fouche und die übrigen Verschwö-rer auf der Stelle verhaften und ihnen den Prozeß machenzu lassen. Man bedenke die Eraltation und den Schrecken,die abwechselnd die Versammlung beherrschten; jede kräftigeEntschließung von Seite des Kaisers hätte dieselben noch ge-steigert. Fouche hatte sich nicht entlarvt: er hatte nur vonUnabhängigkeit, von Freiheit gesprochen; seine Mitschuldigenund seine zahlreichen Anhänger hätten ihn für einen Märty-rer ausgegeben. Der Kaiser konnte sich ohne Zweifel wohan die Spitze der Vorstädte stellen, den unwiderstehlichen