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Zehnter Band.
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Möchten sie in ihren Erklärungen aufrichtig seyn und wirk-kich nur meine Person befeindet haben! Mein politisches Lebenist zu Ende, und ich proclamire meinen Sohn unter demTitel Napoleon ll. als Kaiser der Franzosen.

„Die Minister werden provisorisch den Regentschaftsrathbilden. Das Interesse, das ich für meinen Sohn habe, ver-anlaßt mich, die Kammern aufzufordern, daß sie die Regent-schaft unverzüglich durch ein Gesetz organisiren.

„Vereiniget euch alle zum Wohl des Staates, und da-mit ihr eine unabhängige Nation bleibet!

„Den 22. Zuni.

„Unterzeichnet: Napoleon."

Napoleon dankte nur zu Gunsten seines Sohnes ab,und der gesetzgebende Körper hatte Nichts zu thun, als sichmit einem Gesetze zu beschäftigen, das die Regentschaft orga-nisirte; allein Das war es nicht, was die Leute wollten, diefür die alte Dynastie conspirirten. Sie machten die Ver-sammlung, die noch von ihnen irre geführt werden mußte,glauben, daß die Ernennung Napoleons !l. den Unter-handlungen, die man anknüpfen wolle, ein Hinderniß in denWeg legen könnte; daß, da der Thron Frankreichs erledigtsey, die Hoffnung, ihn zu besetzen, bei mehreren Mächteneine Veranlassung zur Spaltung werden könnte; daß manwissen müsse, ob Oestreich, das den Sohn Napoleons inseiner Disposition habe, geneigt sey, ihn nach Frankreich zuschicken u. s. w. Umsonst erklärte der Kaiser zu wiederhol-ten Malen dem Präsidenten der Versammlung, der aus denAntrag Regnaud de Saint-Zean-d'Angely's zu ihmgeschickt worden war, um ihm den Dank auszudrücken, densein großmüthiges Opfer einflöße: „Ich habe nur zu Gunstenmeines Sohnes abgedankt;" umsonst suchten der unglücklicheLabödoyäre und der Prinz Lucien in der Pairskammerden Eid der Treue gegen Napoleon n. zu erlangen; Pon-tscoulant und Boissy-d'Anglaö, deren Ansickten nickt