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Zehnter Band.
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fyun st neu. Mit jedem Augerm.tck vermehrten stehdie Regimenter durch Soldaten, die man todt oder kriegsge-fangen glaubte, und man sah mit Erstaunen, daß eine Armee,die gewisse Keule für vernichtet erklärten, noch beinahe gangvorhanden war. Es ist wahr, die Trainsvldaten hatten ihreFeldstücke und Wagen im Stich gelassen, allein sie haltendie angeschirrten Pferde mitgenommen, und wir besaßenMaterial genug, um die Verluste zu ersetzen.

Wir haben die Armee unter den Befehlen Grouchy'sam 27ten bei Soissons verlassen. Am 27ten zog sie sich nachLa Ferte-Milon; dieser Marsch geschah ohne Ordnungund wurde namentlich schlecht ausgeführt von der leichtenKavallerie unter den Befehlen des Generals Pajol, die indem Defils von Villers - Eotterets 16 Feldstücke verlor.Ueberdieß hatte man die Truppen des dritten Korps zu sehrgetrennt; sie befanden sich in Verte-Feuille, in Soissons undnoch mehrere Meilen weiter entfernt, um Lcbensmittel ein-zunehmen. Am 28>en sezte sich das Heer in Marsch nachSainte-Maure über Prar. Dieser Umweg ermüdete dieTruppen sehr, die erst am 29ten um drei Uhr Morgens an-langten; man mußte sich hier bis Mittag aufhalten, um dieKorps zu sammeln, und man sezte erst um zwei Uhr überden Fluß, um Monte-Rouge zu besetzen.

Man wird ohne Zweifel fragen, wozu dieser schlangen-förmige Marsch? Warum sich nicht von Rethel oder vonRheims nach Paris ziehen, da doch Paris der einzige Punktwar, den man vertheidigen mußte? Auf diese Art wärendie beiden Uker der Seine besezt worden, und der Feindhätte sich genöthigt gesehen, einen Ucbcrgang zu erzwingen.Wenn wir nicht den biedern und loyalen Charakter desMarschalls Grouchy kennen würden, wenn die ehrenvollenVerfolgungen, denen er ousgesezt war, nicht auch die ent-fernteste Spur von Verdacht vertilgten, so könnte man dieUrsachen dieser Zögerung, die so verderblich werden konnte,vielleicht in den Intriguen des Chefs der Regierung und in