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Zehnter Band.
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denen sich 15 oder 20,000 Föderirte vereinigten, verlangtenmit lautem Geschrei, die Schmach von Waterloo unter denMauern von Paris zu sühnen. Ein großherziger Entschlußkonnte Alles retten: man mußte ihm zuvorkommen.

Napoleon, der sich als ein ergebungsvolles Opferpreisgab, war noch in Malmaison, von wo aus er am 22stenzehn Minuten nach seiner Abdankung hätte abreisen können,um sich in Lorient oder in Rvchefort einzuschiffen; auf dieseWeise wäre er seinen Feinden entkommen, und DaS war esnicht, was man wollte. Er ließ sich einschläfern, entwederdurch die Hoffnung, daß die Kammern ihn wieder an dieSpitze der Heere stellen würden, oder durch das Versprecheneines Passes und sichern Geleites, um nach Amerika zu gehen;aber am 28sten schrieb Lord Wellington: „er sey vonseiner Regierung nicht mehr ermächtigt, dieser Forderung zuwillfahren." Ohne Zweifel waren die Anordnungen nunmehrgetroffen, um die Häfen zu blokiren; man drang jezt inNapoleon, abzureisen, man ließ ihn die Möglichkeit fürchten,in die Hände des vorrückenden Feindes zu fallen, und derGeneral Becker, der den Auftrag hatte, für die Sicherheitseiner Person zu sorgen und ihn zu begleiten, schrieb am29stcn Abends an die Regierungscommission: der Kaiser seyim Begriff, „unter Wünschen für die Wiederherstellung deS Frie-dens und die Wohlfahrt Frankreichs" in den Wagen zu steigen.

Schon am 25sten hatte sich Napoleon von den Tapfernder Armee bei Paris verabschiedet. „Soldaten," sagte er zuihnen, „indem ich der Nothwendigkeit gehorche, die mich vonder braven französischen Armee entfernt, nehme ich die glück-liche Gewißheit mit, daß sie durch den ausgezeichneten Dienst,den das Vaterland erwartet, das Lob rechtfertigen werde,das selbst unsre Feinde ihr nicht versagen konnten.

„Soldaten, ich werde auch in meiner Abwesenheit eureSchritte beobachten. Ich kenne alle Corps, und keines vonihnen wird einen glänzenden Vortheil über den Feind errin-gen, ohne daß ich ihm die Tapferkeit anrechne, die es an

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