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den Tag gelegt haben wird. Man hat euch und michverleumdet. Leute, die nicht im Stande sind, unsere Arbeitenzu würdigen, haben in den Zeichen der Anhänglichkeit, dieihr mir gegeben habt, einen Eifer erblickt, dessen Gegenstandich allein war; mögen eure künftigen Erfolge sie lehren, daß ihrhauptsächlich dem Vaterland dientet, indem ihr mir gehorchtet,und daß, wenn ich einen Theil an euren Neigungen habe,ich denselben meiner glühenden Liebe für Frankreich, unseregemeinschaftliche Mutter, verdanke.
„Soldaten, noch einige Anstrengungen, und die Eoalitionist aufgelöst. Napoleon wird euch an den Streichen er-kennen, die ihr führen werdet: rettet die Ehre, die Unab-hängigkeit der Franzosen. Seyd bis an's Ende die Männer,die ich seit zwanzig Jahren gekannt habe, und ihr werdetunüberwindlich seyn!"
Dieß waren die lezten Worte, die Napoleon an seineArmee richtete. Der Moniteur nahm sie nicht einmal auf,so sehr fürchtete man Alles, was von dem entthronten Mo-narchen kam. Man weiß, wie er nach Rochefort reiste, wieer, da er sich nicht der Gefahr aussetzen wollte, gefangen zuwerden, sich der englischen Loyalität überließ, indem er sichmit Themistokles verglich, der sich am Herde seinesFeindes niedersezte. Allein die Ehre eines asiatischen Despo-ten bot eine sicherere Bürgschaft, als die so gepriesenenGesetze Großbritanniens. Und so ließ sich durch ein Zusam-mentreffen von Ereignissen, das jedes französische Herz demü-thigt und zur Verzweiflung bringt, der Ueberwindcr vonganz Europa durch die Engländer niederwerfen und drückteseiner Schmach das Siegel auf, indem er sich denselben Eng-ländern überlieferte. Siebenjährige Martern und ein schmerz-voller Tod haben dieses Verbrechen seines Vertrauens gesühnt.Der Unglückliche glaubte vielleicht, D-rjenige, der sich seinenSieger nannte, werde den Paullus llemilius nachahmen,welcher den römischen Senat mit dem Zorn der Götter be-drohte, wenn er das Los des Perseus nicht erleichtere!