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Zehnter Band.
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Dreizehntes Kapitel.Consercnzen in Kagenau.

Die Abreise Napoleons wurde den Kammern zu wissen, gethan, die mehr als je an den Erfolg der mit den verbün-deten Mächten angeknüpften Unterhandlungen glaubten.! Welcher Vorwand blieb aber auch den Souveränen, um un§! zu unterdrücken? Das Opfer war vollendet, die französische! Nation verließ Denjenigen, „welchem allein Europa den Kriegerklärt hatte." Sehen wir, auf welchen Gründen diese Hoff-- nungen beruhten, oder sehen wir vielmehr, welcher Mittelman sich bediente, um die Gemüther zu täuschen.

Nachdem die Bevollmächtigten in Laon Pässe erhaltenhatten, beeilten sie sich, nach Hagcnau zu kommen; dieSouveräne, die bereits dort waren, weigerten sich, sie vor-zulassen. Der General Lafayette schrieb an den KaiserAlexander und wollte sich ihm als ein einfacher Privat-mann vorstellen. Er erhielt keine Audienz. Der Souveränfürchtete den Einfluß des tugendhaften Bürgers; er hätte esnicht gewagt, vor ihm den ebeln Schmerz zu verleugnen,den er im vorigen Jahre zu Paris mit den Worten ausge-drückt hat: „Es ist in Beziehung auf die Interessen und die; Freiheiten der französischen Nation nicht ganz so ergangen,! wie es in den liberalen Ideen und wohlwollenden Absichten^ lag, die ich mitgebracht hatte." Doch willigte man ein,i unsere Bevollmächtigten in Hagenau anzuhören; die zu dieserl Scheinconferenz gewählten Kommissare waren: der GeneralGraf von Wal moden für Oestreich, der Graf Eapo-^ d'Zstria für Rußland und der General Kenesbeck füri Preußen. Der Graf Eapo-d'Jstria drückte Herrn voni Lafayette das Bedauern des Kaisers Alexander aus,„der, durch positive Verpflichtungen gegen seine Alliirte»

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