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Zehnter Band.
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gebunden, ihn nicht sehen könne." Er fügte hinzu, „daß Se.Majestät noch dieselben Gesinnungen hege, welche der fran-zösische General im vorigen Jahre an ihm kennen gelernthabe."

Lord Stewart wohnte ohne directe Vollmacht dieserEonferenz an und spielte die Hauptrolle dabei. Es war vielvon Bonaparte die Rede: die fremden Eommissäre schrie-ben Das, was vor drei Monaten geschehen war, einer sehrlebhaften Anhänglichkeit des französischen Volkes an Napo-leon zu und erklärten diese zum Voraus angenommeneAnhänglichkeit für einen mächtigen Grund zur Nichtrespecti-rung unserer Nationalunabhängigkeit. Unsere Bevollmäch-tigten sprachen sich offen über die Ursache der Ereignisse vomMonat Merz aus; sie bewiesen, daß die durch die Regie-rungsweise der Bourbonen hervorgerufene Unzufriedenheitund Verachtung allein die Nation in Bonaparte's Armegeworfen habe, und daß sie ebenso jedes andere Mittel er-griffen haben würde, ein verhaßtes Joch zu brechen.

Der englische Gesandte, der sich jedem Resultat widersezte,focht die Rechte einer von Bonaparte zusammengerufenenKammer an. „Es sollte mich wundern," antwortete La-fayette, „wenn ein Staatsmann aus Ihrem Lande nichtanerkennen würde, daß die Gewalt einer Nationalversamm-lung mehr von den Wählern herrührt, als von Demjenigen,der sie einberuft." Lord Stewart beschuldigte verleumderi-scherweise unser Heer, es habe seine Eidschwüre verrathen;L afayette brachte ihn durch folgende Antwort zum Schwei-gen: „Ich bitte, Mylord, sich zu erinnern, welches bei derglorreichen Revolution von 1688 die Stellung der englischenArmee in Betreff Jakobs il. war: er hatte sie gebildet, erhatte auch mit ihr gestritten; und dennoch verließen ihn alleIhre Truppen und auch der Günstling des Königs, IhrgroßerMarlborough, nächtlicherweile, nicht, um sich unterder Nationalfahne zu vereinigen, sondern um sich unter einer