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Die Generale der Armee hatten sich ganz anders ausge-sprochen. Zeugen von der Ungeduld der Offiziere, die vonBegierde brannten, die Schmach des lezten Kampfes zu til-gen, und von der Erbitterung der Soldaten, deren Instinktbereits den Verrath gewittert hatte, hörten sie nicht auf, denMarschall Davoust zu bestürmen, er solle sie gegen denFeind führen; und ihre Aufforderungen waren so lebhaft ge-wesen, sie hatten die Leichtigkeit, das Blücher'sche Armee-corps zu vernichten, so klar bewiesen, daß Davoust, der am27. Juni wollte, man solle Ludwig xvm. proclamiren, aufden 30sten einen Angriff befahl. Die Kavallerie deS linkenFlügels, unter Ercelmans, sollte Montrouge verlassen undsich nach Versailles ziehen; das vierte Korps, unter demGeneral Vichery und 15,000 Mann stark, sollte ihn unter-stützen, indem es über die Brücke von Sövres debouchirte.14,000 Mann von der Kavallerie des rechten Flügels,5000 Mann vom ersten Korps und die Infanterie der Gardebildeten eine zweite Kolonne, die unter der Anführung desOberbefehlshabers auf der Brücke von Neuilly die Seinepassiren und sich mit dem linken Flügel in Verbindungsetzen sollte.
Es ließen sich über diesen Plan viele Bemerkungenmachen; allein es handelt sich hier nicht davon, die militäri-sche^Fähigkeit des Fürsten von Eckmühl in Frage zu stel-len, man weiß ja wohl, daß er nicht ihr seine Erhebung zurWürde eines Marschalls deS Kaiserreichs verdankte; sondernwir müssen sein Einverständniß mit Fouchs vollends bewei-sen. In dem Augenblick, wo die Truppen sich in Marschsezten, erhielten sie Befehl, ihre erste Stellung wieder einzu-nehmen; nur derGencralErcelmans erhielt keinen Gegen-befehl und sezte seinen Marsch fort. Man wollte sich viel-leicht einen Offizier, den seine Vaterlandsliebe, seine Biederkeitund seine Kühnheit lästig machten, dadurch vom Halse schaf-fen; allein er fiel mit solcher Kraft über die feindlichenKolonnen her, daß zwei preußische Kavallerieregimenter über