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Zehnter Band.
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traurig und schweigsam von Paris, das sie umsonst zu ver-theidigen verlangt hatte. Die Versicherung, daß unsre Mo-numente, diese lezten Reste des vergangenen Ruhms, erhaltenwerden sollen, war der einzige Gedanke, der sie tröstete. Einehrenvoller Irrthum: die Armee glaubte an die Heiligkeitder Verträge!

Man erwartet vielleicht, daß die Regierung, daß dieRepräsentanten des Volks dieser Armee, ihrer einzigen Ver-theidigung und der lezten Hoffnung des Vaterlandes, hinterdie Loire nachfolgen werden. Die Mitglieder der Cortesblieben nicht in Madrid, als die französische Armee sich dieserHauptstadt bemächtigte: sie flohen alle jenseits der .Berge;sie flüchteten sich sodann auf die Insel Leon und retteten dasVaterland. Aber unsre Repräsentanten beriethen sich fort-während in Paris, wo sie den fremden Bajoneten unterworfenwaren. AIs, auf ihren curulischen Stuhlen sitzend, die altenSenatoren, welche nicht die Kraft gehabt hatten, auf dasCapital zu steigen, die Bcsieger Roms erwarteten, so geschahes, um zu sterben, und nicht, um über die Regierungsformzu discutircn. Gestehen wir indeß, daß es eine Art blinderMuth, eine rührende Aufopferung war, ,auf diese Weise dielezten Töne der Freiheit, mitten unter dem Geschrei desFeindes, hören zu lassen, im Namen der Gesetze die Unab-hängigkeit zu vertheidigen, welche die Waffen nicht mehrretten konnten; aber Nichts rechtfertigt. Nichts beschönigtden unvorsichtigen oder strafbaren Schritt des Chefs, der sichauf diese Weise an der Spitze eines Heeres, daS er entehrthatte, hinter die Loire zurückzog. Sah er nicht, daß er ohneRegierung, ohne Repräsentanten des Volks, die eine solchehätten constituiren können. Nichts mehr war, als der Chefeiner Bande, und daß er Denen, die seinen Fahnen folgten,jede sociale Existenz raubte, da diese Fahnen nicht mehr dieder Nation waren?

Die Capitulation von Paris schlug nicht blos das Heernieder, sondern auch die Masse der Einwohner-war darüber