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Zehnter Band.
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entrüstet: man suchte sie durch leere Versprechungen zu be-ruhigen. Ein Tagsbefehl von Massen» sagte zu ihnenam 4. Juli:

»Es ist ein Vertrag gemacht worden, um dem Vergießendes französischen Blutes Einhalt zu thun. Die Bürger vonParis müssen ohne Sorgen seyn und in der zugleich friedlichenund festen Haltung verbleiben, die sie mitten unter den Ge-fahren bewahrt haben.

„Fortwährend die Personen und das Eigenthum vor fe-dern Angriffe zu schützen, jedes tumultuose Zusammenrottenzu verhindern, jede Art von Geschrei, das zu StreitigkeitenAnlaß geben könnte, zum Schweigen zu bringen, an keinemOrte, durch Wen es auch sey. andere als die Nationalfarbenaufstecken zu lassen, dieß sind die Pflichten, die der National-garde aufs Neue aufgelegt werden."

Die Mitglieder der Regierung bemäntelten die ehrloseUebergabe von Paris, so gut sie konnten, und eine vomHerzog von Otranto unterzeichnete Pro.lamation sagte zuden Franzosen:

„In den schwierigen Umständen, in denen die Zügel desStaats uns anvertraut worden sind, stand es nicht in unsererMacht, den Gang der Ereignisse zu beherrschen und alleGefahren zu beseitigen; aber wir rnuß'en die Interessen desVolks und des Heeres vertheidigen, die in der Sache einesvom Glück und von dem Willen der Nation verlassenenFürsten gleich blosgestellt waren.

„Wir mußten dem Vaterlande die kostbaren Reste diesertapfern Legionen erhalten, deren Muth über das Unglückerhaben ist, und welche die Opfer einer Ergebenheit gewordensind, die das Vaterland heule für sich in Anspruch nimmt.

„DaS Schicksal der Hauptstadt ist durch einen Vertragfestgelegt; ihre Bewohner, deren Festigkeit, Muth und Aus-dauer über alles Lob erhaben sind, ihre Bewohner behaltendie Bewachung derselben. Die Erklärungen der Souveräne