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Zehnter Band.
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die Repräsentanten des französischen Volkes heute eine heiligePflicht, indem sie zum Voraus und im Angesicht der ganzenWelt gegen die Gewalt und Usurpation protestiren. Sievertrauen den Schutz der Grundsätze, die sie aussprechen,allen braven Franzosen, allen edeln Herzen, allen aufgeklär-ten Köpfen, allen auf ihre Freiheit eifersüchtigen Menschenund endlich den künftigen Geschlechtern an.

„Unterzeichnet: Lanjuinais, Präsident."

Die englischen Truppen nahmen Besitz vom Montmartre,als die Versammlung auf diese Weise die Rechte der Nationenaussprach. Dieß war ihr politisches Testament, und sie nahmsofort mit Ruhe die Erörterung über das Verfassungsprojektwieder auf, das ihre Commisson ihr vorgelegt hatte.

Die Nachrichten, welche die Regierung erhielt, mußtendazu beitragen, den Repräsentanten einige Sicherheit zu geben.Der Marschall Suchet, der immer glücklich war, weil erimmer militärische Talente beurkundete, hatte die Oestreicheran den Gränzen von Savvyen aufgehalten und zulezt einenWaffenstillstand mit ihnen geschlossen; die Heere unter denBefehlen der Generale Rapp und Lecour-be, welche dasElsaß vertheidigten, waren gut gesinnt; der General Clauzelentwickelte in Bordeaux Talente, Energie und jene Mäßigung,die immer die wahre Kraft begleitet und ihr eigenthümlichist; der General Deca en deckte die östlichen Pyrenäen, und derunerschrockene Harispe, Harispe dem blos die Oberbefehls-habersstelle über Armeen gefehlt hat, um zu beweisen, daß ereiner unsrer großen Feldherrn war, bewachte an der Spitzeseiner Basken die Engpässe der westlichen Pyrenäen.

Der Krieg in der Vendoe war gleichfalls beendigt; dieser.Krieg hatte mit den tiefen Wurzeln des religiösen FanatismuSseine kräftigste Nahrung verloren. Einige alte Vendoer An-führer übten zwar noch Einfluß auf die Landbewohner aus;allein die Erinnerung an das vielfache Unglück, dessen Opfersie gewesen, der Anblick ihrer von den gebleichten Beinen ihrerVater bedeckten Felder und der Dörfer, die kaum aus den