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Zehnter Band.
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Schutthaufen hervorsahen, machte sie einen neuen Kampffürchten; und man mußte nicht nur List, sondern >uch eine ArtGewalt anwenden, um sie zur Ergreifung der Waffen zuvermögen. Der General Travot schlug, wie oben gesagt,mit einigen hundert Mann ihre erste Zusammenrottung;aber bald organisirten sie sich, und die Engländer lieferten ihnenWaffen und Kriegsvorräthe. Einige Ofsiziere, worunterHerr de la Rochejacquelin, kamen aus Gand und brach-ten die Nachricht, daß ein Prinz aus der königlichen Familieden Oberbefehl übernehmen werde: seine Gegenwart hättegroße Resultate haben können. Der General Lamarquewurde von den Vorposten der Nordarmee hinweg detachirt,um sie zu bekämpfen. Man versprach ihm ein großes Heerund gab ihm nur einige Bataillone; er hätte zwar über einegroße Anzahl Nationalgarden verfügen können; allein erverwendete sich nicht, weil er wußte, daß in dieser Art vonKrieg Alles auf Ordnung und Disciplin ankommt.

Dieser General hatte seit mehreren Jahren mitten inden Gebirgen Ealadriens und Cataloniens einen Krieg ähn-licher Art geführt, wie der, den er jezt unternahm, und erwar nicht der Mann, der vor Hindernissen zurückbebte. Nachvergeblichen Versuchen, das Vergießen des französischenBlutes zu verhindern, sezte er sich mit dreitausend Mann inBewegung, zog den General Travot, der eine ähnlicheAnzahl auf der Seite von Machecoul und Ehalans hatte,an sich und marschirte, ohne einen Augenblick zu verlieren,mit seinem kleinen Heere von sechstausend Streitern mittenunter die vendseischen Armeen, mitten in dieses Bocage, dasman für einen unangreifbaren Zufluchtsort ausgab. EinigeVorpostengefechte flößten den Vendeer.Anführern Zuversichtein, so daß sie eine allgemeine Schlacht annahmen: sie fandbei la Röche-Serviere statt. Von unsern Truppen vollständiggeschlagen, wurden sie von einem solchen Schrecken ergriffen,daß sie in dem Augenblick, wo ihre Sache triumphirte, indem Augenblick, wo Napoleon nach Rochcfort floh, in dem