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Zehnter Band.
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Augenblick, wo Ludwig xvm. unter den Mauern vonParis eintraf, den Frieden annahmen und unterzeichneten,zum klaren Beweis von der Gehaltlosigkeit einer Parthei, diesich stark genug glaubt, um Frankreich zu unterdrücken.

Diese Parthei, die sich in Paris noch weniger Mühegegeben hatte, um der königlichen Sache zu dienen, zeigtesich kühn, als keine Gefahr mehr vorhanden, und unter-nehmend, als Alles entschieden war. Man kann dieEinzeln-heiten ihrer Manöver in einer platten Schmähschrift lesen,die ein vormaliger Graf herausgab, den Bonaparte inseine sämmtlichen Rechte wieder eingesezt hatte. Diese Herrnschmiedeten einige Mordplane, die sie nicht auszuführenwagten, verabredeten Zusammenkünfte, bei denen Niemanderschien, und gaben sich das Ansehen, als ob sie mächtig zurRückkehr des KönigS beigetragen hätten. Dieß war Alles,was sie zu thun brauchten, um Belohnungen anzusprechenund ihre Rachgier zu befriedigen.

Indeß war Ludwig XVill., der im Gefolge der engli-schen Armee angelangt war, nach Samt-Doms gekommenund erwartete hier, daß man ihm die Schlüssel seiner Haupt-stadt überbringe. Er hatte in Gand während der hundertTage unausgesezt regiert; Herr von Chateaubriand statteteihm Berichte ab, und am 24. April verkündigte ein lange-,von Lally-Tolendal unterzeichnetes Manifest, daß derKönig, der von den großen Mächten gebildeten Allianz bei-getreten sey, daß man aber versichert seyn dürfe, daß erNichts habe unterzeichnen können, was gegen die Franzosenwäre.

„Man hat sich zur Wiederherstellung des Friedens ver-einigt, man hat sich zur Wiederherstellung der Ordnungverbündet; und in diesem wohlthätigen Bunde, wie derCongreß ihn mit Recht genannt hat, sind alle Staaten zugleichBeschützer und Beschüzte, Verbürgte und Bürgen.

„Franzosen, der König, der immer in eurer Nähe ge-wesen ist, wird bald bei euch seyn. Ihr werdet sehen, daß

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