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die Zeit seiner Zurückgezogenheit für eure Interessen nichtverloren war, und daß der König kraft seiner Vorsicht auchzu der Zeit regiert hat, wo er die Regierungsgewalt nichtausüben konnte.
„Der König hat vielleicht zu viel verziehen, und doch istes Ludwig xvni. ebenso unmöglich, Gnade zu verweigern,als die Gerechtigkeit nicht zu üben."
Zwei andere, freilich nach der Schlacht von Waterlooabgefaßte Proclamationen kündigten nicht so viele Nachsichtund Großmuth an: sie wurden von dem General Sorbierals ein Beweis der Acte der väterlichen Güte bezeichnet,von denen wir bedroht waren. Sie hatten, sagt man, demHerzen und der Politik des Königs widerstrebt, und manversichert, daß in einem zu Cambrai gehaltenen Rathe an-fangs die Proclamirung einer allgemeinen Amnestie, einerausnahmslosen Verzeihung beschlossen worden sey. AberHerr von Talke yrand, der von seinem PriesterhandwerkNichts beibehalten hatte, als die Rachgier, sezte sich mitNachdruck dagegen: er behauptete sogar, der König habe daSRecht nicht, eine Amnestie auszusprechen, und brachte ohnegroße Mühe den Monarchen und den.versammelten Rathauf seine Seite. Wenn Dem so war, so hat man also diesemrechtschaffenen, loyalen und treuen Minister die Reactionenzuzuschreiben: über sein Haupt muß das unschuldige, durchHenkershand vergossene Blut kommen.
Man hatte durch List zum Ziele zu gelangen, die Ab-geordneten einzuschüchtern und zur Unterhandlung mit Lud-wig xvm. zu bestimmen gehofft. Dieser Plan war nichtgelungen, und man mußte den gordischen Knoten zerhauen.Die Engländer hielten seit drei Tagen Paris besezt, und derKönig blieb in Saint-DeniS, ohne einen Vorschlag zu machenund die Concessionen zu bewilligen, welche die öffentlicheMeinung forderte. Wellington, der vielleicht die geheimenAbsichten der Mächte nicht kannte, blieb neutral in diesemgroßen Streit zwischen der Souveränetät und der Legitimität.