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Zehnter Band.
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«astlereagh kam am 7. Juli nach Paris und hob alle.Bedenklichfeiten deS englischen Generals; wcstphälische Trup-pen wurden in die Höfe derTuilerien geschickt. Ein Offiziertrat in die Rathsstube und verkündigte, er habe Befehl, dieZimmer räumen zu lassen; man gehorchte ihm, und dieRegierung protestirte gegen die Gewalt, welche sie hinderte,ihre Functionen fortzusetzen.

Die Repräsentanten wurden sogleich von dieser Verletzungder heiligsten Versprechungen in Kenntniß gesezt; aber ruhigund reffgnirt fuhren sie in ihren Berathungen fort, als mandem Präsidenten folgende Botschaft zustellte:

„Herr Präsident,

„Bisher haben wir glauben müssen, daß die verbündetenSouveräne über die Wahl des Fürsten, der über Frankreichherrschen soll. nicht einig seyen, unsre Bevolllmächtigten habenbei ihrer Rückkehr dieselben Versicherungen gegeben.

„Indeß haben die Minister und die Generale der ver-bündeten Mächte gestern in den Conferenzen, die sie mitdem Präsidenten der Commission hatten, erklärt, daß alleSouveräne sich anheischig gemacht hätten, Ludwig xvm.wieder auf den Thron zu setzen, und daß er diesen Abendoder morgen seinen Einzug in die Hauptstadt halten müsse.

„Die fremden Truppen haben so eben die Tuilerien, wodie Regierung ihren Sitz hat, besezt.

„Bei diesem Stand der Dinge können wir nur nochWünsche für das Vaterland thun, und da unsre Berathungennicht mehr frei sind, glauben wir, uns trennen zu müssen.

„Der Fürst von Eßling und der Präfekt der Seine sindbeauftragt worden, für die Erhaltung der Ordnung, derSicherheit und der öffentlichen Ruhe Sorge zu tragen."

„Ich habe die Ehre u. s. w. Unterzeichnet: Herzog vonOtranto, Graf Grenier, Quinette, Earnot, Eau-laincourt."

Ein düsteres und tiefes Stillschweigen folgte auf dieVerlesung dieses Schreibens, dann bestieg Manuel die