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Zehnter Band.
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Schleier werfend, Zhr Herz keinem Ihrer Kinder verschließenwerden."

Eine andere. Adresse, in der dieselben Gesinnungen, nurnoch starker, ausgedrückt waren, wurde von dem General-Adjutanten Carrion Nisas verfaßt, der, ein Dichter, Red-ner und Krieger, sich mit demselben Glänze auf der Tribüne,wie auf dem Schlachtfelde zeigte. Ein bereits angeführterGeschichtschreiber behauptet, der Marschall Davoust habein der Versammlung, welche statt fanv, den Vorschlag ge-macht, einige beleivigende Worte gegen den Kaiser, der da-mals herumirrte, so wie das Versprechen, ihn auszuliefern,wenn er in unsere Gewalt fiele, hinzuzufügen. „Es istschwer," sezt der Geschichtschreiber hinzu, „den Unwillen zubeschreiben, der in diesem Augenblick auSbrach.. Der Urheberdieses niederträchtigen Vorschlags war derselbe Mann, der inden glücklichen Zelten des Kaisers sich fortwährend zu seinenFüßen geworfen hatte, der seine geheimsten Leidenschaftenausforschte, um sie zu befriedigen, der 115,000 Franken Rentevon dem Gebieter empfing, der ihn unaufhörlich zum Despo-tismus veranlaßte und seine Niederträchtigkeit so weit trieb,daß er ihn ermüdete.

Dieses Gemälde ist vielleicht aus Unwillen oder Haß zustark aufgetragen, aber wir sind ermächtigt, zu glauben, daßder Marschall wirklich von dem Augenblick an, wo er Nichtsmehr von dem Kaiser erwarten konnte. Alles vergessen hatte,was er ihm verdankte. Dieß lag nicht in den religiösenGrundsätzen jener Wilden, die den Baum anbeten, welchender Blitz getroffen hat; der mit Früchten überhängendeBaum, der Baum, in dessen Schalten man sicher ruhenkann, ist es, der ihre Huldigungen empfängt. Wir habeneinen Brief vom löten vor Augen, worin er sagte: „Ichwünsche sehr, die Herrn Vendser Generale zu sehen: sie mö-gen mitten unter uns kommen, so werden sie sich überzeugen,daß wir ganz dem Könige und unserem unglücklichen Vater-lande angehören, und baß wir den Abscheu theilen, den sie