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finden. Dieser General zeigte aber fortwährend eine Hochachtungund eine Ergebenheit, die seinem Charakter zur Ehre gereichen.
Bonaparte auf der Rhede der Insel Air bis zurAnkunft der Reisepässe zu verweilen hat.
„Es ist für das Wohl des Staats, das ihm nichtgleichgültig seyn dürste, von Wichtigkeit, daß er daselbstso lange verweilt, bis sein Schicksal, und das seiner Fa-milie auf eine entscheidende Art bestimmt ist. Man wirdalle Mittel anwenden, daß die Unterhandlung zu seinerZufriedenheit ausfällt. Die französische Ehre ist dabeiinteressirt; indessen aber muß man alle mögliche Vorsichts-maßregeln für die persönliche Sicherheit Napoleonsund dafür ergreifen, daß er den ihm für den 'Augenblickangewiesenen Aufenthaltsort nicht verläßt. GenehmigenSie u. s. w.
Der Präsident der Regierungseommission.
Unterzeichnet: der Herzog von Otranto."
Der Kriegsminister an den Herrn General Becker.
Paris, den 27 . Juni 1815 .
„Ich habe die Ehre, Ihnen hier einen Beschluß zuübcrschicken, welchen Sie aus Auftrag der Regierungs-Commission dem Kaiser Napoleon bekannt machenwerden. Sie haben Seiner Majestät bemerklich zu ma-chen. daß die Umstände von einer so gebieterischen Artsind, daß es unumgänglich nothwendig wird, daß derKaiser sich zu der Abreise, nach der Znsel Air entscheidet.Dieser Beschluß, so bemerkt die Commission, ist ebenso-wohl für die Sicherheit seiner Person, als im InteressedeS Staats gefaßt worden, der ihm jederzeit theuer seynmuß.
„Sollte Seine Majestät nach Einsicht dieses Beschlus-ses keine Entscheidung zu erkennen geben, so ist die Absichtder Regierungscommisston, die nothwendige Aufsicht zubeobachten, um Seine Majestät an einer Entweichungzu hindern und jedem Versuch gegen seine Person zuvor-zukommen.
„Ich wiederhole Ihnen, Herr General, daß dieserBeschluß im Interesse des Staats und für die persönlicheSicherheit des Kaisers gefaßt worden ist, und daß die