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Montag, den 3. Juli.
Abenteuer zu SainteS.
Wir konnten erst um fünf Uhr Morgens die Reise wie-der antreten. Der Postmeister, nicht zufrieden, uns die ganzeNacht aufgehalten zu haben, bedient sich in seiner Nieder-trächtigkeit geheimer Anstalten, um uns noch langer aufzu-halten, und veranlaßt, daß wir fast nur im Schritt die nächsteStation von Cognac erreichen können, wo uns der Postmei-ster und die Zuschauer ganz andere Gefühle bezeugen. Wirkonnten leicht einsehen, daß unsere Reise in verschiedenerBeziehung viel Aufsehen erregen mußte. Bei unserer An-kunft zu Saintes, um eilf Uhr Vormittags, wären wir bei-nahe das Opfer eines Volksaufstandes geworden. Mansagte unS, daß ein Garde du Corps aus diesem Orte unsdiesen Hinterhalt gelegt und unsere Ermordung eingeleitethatte. Wir werden von dem Pöbel angehalten, von derNativnalgarde geschüzt, aber als Gefangene in einen Gasthofgebracht. Wir hätten, so sagte man uns, den Staatsschatzmitgenommen; wir seyen Verbrecher, denen offenbar der Todgebühre.
Diejenigen, welche sich zu der vornehmsten Klasse derStadt rechneten, vorzüglich die Frauen, äußerten das glü-hendste Verlangen zu unserer Hinrichtung.
Sie sammelten sich allmählig an den benachbarten Fen-stern, um unser Unglück so nah als möglich zu höhnen.
» Ihre Wuth, sollte man es glauben, stieg zu einem solchenGrade, daß sie bei unserer Ruhe mit den Zähnen gegen unsknirschten; und doch war Dieß die erste Gesellschaft, vor-nehme Frauen der Stadt!..... Sollte Real wohl rechthaben, als er im Verlaufe der hundert Tage scherzhaft zudem Kaiser sagte, daß er sich auf Das, was die Jacobinerbetreffe, zu verstehen glaube und fest behaupte, daß der ganzeUnterschied zwischen den schwarzen und weißen Jacobinerndarin bestehe, daß die einen Holzschuhe getragen hätten, dieandern aber in seidenen Strümpfen einhergingen.