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Uhr Morgens zu Rochefort an; der Kaiser war schon denTag zuvor daselbst eingetroffen*). Der Prinz Joseph kamdaselbst an dem gleichen Abend an; ich führte ihn bei demKaiser ein.
Ich benü;te den ersten freien Augenblick, um den Prä-sidenten des Staatsraths von den Beweggründen meinerAbreise zu benachrichtigen. „Große und rasche Ereignisse,"schrieb ich an ihn, „haben mich veranlaßt, mich von Parisohne den nöthigen Urlaub zu entfernen.
„Die Beschaffenheit und die Wichtigkeit der Umständehaben diese Abweichung herbeigeführt: ich hatte in dem Au-genblick der Abreise des Kaisers den Dienst bei demselben;ich konnte nicht zusehen, wie der große Mann sich entfernte,der uns mit so hohem Glänze regiert hat, der sich verbannt,um dem Schicksale des Vaterlands nicht im Wege zu seyn,dem gegenwärtig von seiner Allmacht nur noch sein Ruhmund sein Name übrig ist; ich konnte, sage ich, nicht zusehen,wie er sich entfernt, ohne meinem Drang, ihm zu folgen.Genüge zu leisten. Zu den Zeiten des Glücks würdigte ermich mit einigen seiner Gunstbezeigungen; jezt weihe ichihm alle Empfindungen und alle Handlungen, die noch inmeiner Gewalt find u. s. w."
Mittwoch, den 5. bis Freitag, den 7. Juli.
Seelenruhe des Kaisers.
In Rochefort legte der Kaiser die Militäruniform ab.Er wohnte auf der Präsektur; beständig waren Haufen vonMenschen um das Haus versammelt; von Zeit zu Zeit ertönte
*) Der Kaiser nahm folgenden Weg:
Am agilen reiste er ab und übernachtete zu Rambouillet.
Am sogen übernachtete er zu Tours.
Am isteu Juli übernachtete er zu Niort.
Am atcn reiste er von Niort ab und kam am 3ten zu Rochefort an.Er verweilt daselbst bis zum sten.
Begibt sich an Bord des Bcllcrophon am löten.
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