Band 
Zehnter Band.
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Frau und meine Kinder zu verlassen rc. rc. Trauriges Re-sultat unserer neuern Erziehungsart, die unsere Seele nichteinmal bis dahin steigert, um weder das Verdienst, nochden hohen Genuß großer Entschlüsse und großer Opfer ein-zusehen!

Man glaubt Alles gesagt zu haben, man hat Allesgeordnet oder Alles gerechtfertigt, so wie man die Gefahrfür baS Privat-Interesse und die häuslichen Genüsse vorge-stellt hat. Man denkt nicht daran, daß die erste Pflicht ge-gen seine Gattin darin besteht, ihr eine mit Ehre verbundeneLage zu bereiten, und daß das reichste Erbtheil, das manseine» Kindern hinterlassen kann, das Beispiel von Tugen-den und ein Name ist, an den sich einiger Ruhm anschließt.

Mittwoch, den 26. Juli.

Beilegung vor Plymouth. — Aufenthalt n. s. w.

In der Nacht waren Befehle eingetroffen, unmittelbarnach Plymouth abzusegeln: wir lichten sehr früh die Ankerund kommen bei unserem neuen Bestimmungsort gegen vierUhr Nachmittags an, 16 Tage nach unserer Abfahrt vonRochefort, 27 Tage nach unserer Abreise von Paris und 35nach der Abdankung des Kaisers. Unsere Aussichten hattensich von nun an auffallend verfinstert: bewaffnete Fahrzeugeumlagerten das Schiff; sie ruderten umher, entfernten dieNeugierigen, selbst mit Flintenstößen. Der Admiral Kei.th,welcher sich auf der Rhede befand, kam nicht zu uns anBord. Zwei Fregatten machten das Signal einer unmittel-baren Abfahrt; man sagt uns, daß ein außerordentlicherCourier ihnen am Morgen den Befehl zu einer entferntenBestimmung »verbracht hätte. Man vertheilte Einige unteruns auf andere Fahrzeuge. Alle Gesichter schienen uns miteiner düstern Theilnahme zu betrachten; die traurigsten Ge-rüchte waren auf dem Schiffe verbreitet; man sprach vonmehreren Bestimmungsorten für uns» wovon einer immerfurchtbarer als der andere war.