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Zehnter Band.
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Arnott sezte seine Bewachung, der Abbe Vignäli seineGebete fort, und die Menge, die in immer beträchtlichernHaufen herbeiströmte, konnte nun wieder um dieses Trauer-gepränge hergehen.

Wir waren ganz erschöpft und zogen uns zurück, alsHudson zu uns kam. Immer menschlich, mitleidig undwahr beklagte er unsern Verlust und verkündete uns, der-selbe wäre um so trauriger, da seine Regierung von Vielemzurückkäme. „Sie hätte ihm aufgetragen, den General Bo-na parte wissen zu lassen, daß sich der Augenblick näherte,wo ihm die Freiheit wieder geschenkt werden könnte, unddaß Seine brittische Majestät gewiß nicht unter die Leztengehören würde, das Ende seiner Gefangenschaft zu beschleuni-gen. Er ist todt, und Alles ist nun geendigt; wir werdenihm morgen die lezte schuldige Ehre erweisen. Die Truppenhaben Befehl, Trauer anzulegen, und mit Tagesanbruch unterdas Gewehr zu treten."

8ten Mai.

Sie traten in der That in's Gewehr; der Gouverneurkam an, der Gegenadmiral folgte, und bald waren alle bür-gerliche und militärische Behörden in Longwood versammelt.Der Tag war prachtvoll, das Volk bedeckte die Zugänge, dieMusik war auf den Höhen aufgestellt; nie hatte man nochein so trauriges und so feierliches Schauspiel an diesen Ortenerlebt. Mit dem Schlag halb ein Uhr fassen die Grenadiereden Sarg, heben ihn mit Mühe auf, und es gelingt ihnenendlich mit der größten Anstrengung und Standhaftigkeit,ihn in die große Allee des Gartens zu tragen, wo sie derLeichenwagen erwartet. Sie stellen den Sarg auf den Wa-gen, bedecken ihn mit einer blauen Sammtdecke und mit demMantel, den Napoleon bei Marengo trug. Das Haus desKaisers ist in Trauer. Der Zug ordnet sich nach der vondem Gouverneur angegebenen Verfügung und sezt sich infolgender Ordnung in Bewegung.

Der Abbe Vignali, im priesterlichen Ornate, indem man die Messe feiert, und an seiner Seite der junge