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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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z12 Claſf. XXIV. Von Fiſchen ins gemein

1. Alle Fiſche ſeynd kalter und feuchter Natur/ weiln fie im kaltenWaſſerihre Wohnung haben.

2. Fiſche aus den geſaltzenen Waſſern ſeynd geſuͤnder/ denndie auß ſuͤſſenWaſſern; Dann einen geſaltzenen Hering auß der Thonnen kan man unge-kocht und roh eſſen/ hingegen andere Fiſche nicht.

3. Alce Fiſche auß flieſſenden Waſſern/ inſonderheit wo grober Sand/

Kieß und Stein iſt/ ſeynd beſſer/ als die jenigen/ ſo auß ſumpffichten Seen/Graͤben/ und andern moraſtigen ſtillſtehenden Waſſern kommen.

4. Alee Fiſche/ ſo Schuppen haben/ ſeynd geſunder/ dann die jenigen/ſo keine Schuppen haben.

z5. Unter den jenigen Fiſchen/ welche ein weiches Fleiſch haben/ ſeynd diegroͤſten die beſten. Hingegen

s. Seynd die kleineſte Fiſche/ welche hartes Fleiſchhaben/ beſſer dann diejenigen/ ſo weiches Fleiſch haben.ꝛ27. Alle Fiſche/ die hartes Fleiſch haben/ ſeynd beſſer, dann die jenigen/ ſoweiches Fleiſchhaben.. 1

8. Fiſche/ die ein ſubtiles/ weiß⸗ und feines hartes Fleiſch haben/ ſeynd alle-zeit beſſer 8. geſünder/ dann die jenigen/ ſo ein weiches/ zaͤhes und ſchleimichtesleiſch haben.8 h Bebratme Fiſche ſeynd geſunder dann die gekochten; Dann durchdas Feuer wird denſelbigen ihre uüͤberftuſſige Feuchtigkeit benommen.

10. Hecht ſeynd kalt und feucht im andern Grad; Die beſten werden ge-fangen 6 ſess e Waſſern/ oder groſſen Weyhern und Teichen/ ſonichtumpfficht ſeynd.

9.Karpffen ſeynd mittelmaͤſſiger Natur/ und die friſchen die beſten.

12. Berßig giebt eine gute Nahrung/ ſo leichtlich zu verdäͤuen/ iſt wol.geſchmack und heilſam dem Menſchen/ dieweil es in Blut verwandelt wird/welches einer mittelmaͤſſigen Conſiſtentz iſt; Derowegen dieſer Fiſch/ auffgroſſer Herren Tiſch/ allezeit in ſonderbahren Wurden füͤr andern den Vor-ug hat. 8ℳö8- 13. Barben ſeynd hitzig im erſten/ und trocken im Anfang des andernFein und ſeynd die kleinen/ welche in harten Waſſern gefangen werden/die beſten.

14. Schleyhen ſeynd kalt und feucht im andern Grad: Die beſten wer-den inflieſſenden Waſſern oder Weyhern im Herbſt oder Winter gefangen.

13. Forellen ſeynd einer kalten Natur im Anfang des erſten/ und einerfeuchten am Ende deſſelbigen Grades. Unter den Forellen allen aber ſeynddie beſten/ weꝛche in den aller ſtaͤrckeſten und felſigten Bronnen⸗Quellen undflieſſenden Waſſern gefangen werden.

16. Aehle