16. Aehle ſeynd einer kalten Naturimerſten/ und feucht im andernGrad; Unter denſelbigen aberiſt der beſte/ welcher im Fruͤhling in lautermWaſſer gefangen worden. 1
17. Meyfiſch ſeyndkalt im erſten/ und feucht im andern Orad. Diebeſten werden in flieſſenden Waſſern gefangen.
8.Lampreten ſeynd einer mittelmaͤſſigen Waͤrme/ und feucht im erſtenGrad. Die beſten werden im Fruͤhling im flieſſenden Waſſern gefangen.
III. Die Fiſche zur Speiſe zu gebrauchen/ hat die ſorgfaltige Hauß-Mutter nothwendig zu wiſſen/ zu welcher Zeit und Monat im Jahr ein jederFiſch am beſten ſeye.
Wiewol nun zwar hiervon unterſchiedliche Meinungen ſeynd/ und manſich vor allen Diggen nach jedes Landes dirt/ Gewonheit und Gelegenheit rich-ten muß/ ſetzen wir/ jedoch hiermit niemand vorgegriffen/ ins gemein nachfol-gende Anmerckungen:
9 1. Der Salm iſt im Aprillen und Mayen/ und eine Weile darnach/ ameſten.
Nota. Von St. Jacobs⸗Tag/ biß auff St. Andreae/ wird der Salmzum Lachs/ undiſt.
b 2. Der Lachs zwiſchen/ St. Michaelis⸗und St. Martins⸗Tagawbeſten.
8 Der Saͤlmling/ Stockfiſchund Rufolck ſeynd im Aprill und Mayenam beſten.
Der Saͤlmling klein und groß iſt allwegen gut.
9 4. Forellen ſeynd im Aprill und Mayen gut/ im Winter aber ameſten.
8 Der Hecht iſt das gantze Jahr gut/ im Auguſto oder Heumonat aberam beſten.
Nota. Es ſeynd zweyerley Hechte; Der jenige/ ſo man im Hornung faͤnget/
8 beſer 6 der jenige im Mertz/ ſo Froͤſche friſſet/ und derechteſtei
Alle Milcher ſind beſſer dann die Roͤgner.
Im̃ raichen ſind alle Fiſche ins gemein nicht gut.
6. Karpffen ſeynd durch das gantze Jahr gut/ ohne wann ſie laichen/ ſoitt zwiſchen Oſtern und Pfingſien. Im Herbſt aber ſeynd die Karpffenam beſten.
ba 7. Berig iſt allezeit gut/ ohne im Mertz und Aprill/ ſo er gelaichet
8, Der Barb hat ſeine Zeit vom Majo an daß er gut iſt/ biß in den Heu-monat und Septemper/ zu welcher Zeit eram ſetteſten iſt.Rr Sein