Sieg Dom Pedro's.
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12. Kap.
der mit besseren Truppen, als die miguelistischen, wahrscheinlich einenglücklichen Erfolg gehabt haben würde.
Inzwischen war Villaflores unter Begleitung der von Rapier be-fehligten pedroistischen Flotte nach dem Süden gesegelt und dort gelandet(30. Juni 1833). Während Villaflores nach Lissabon vordrang, kreuzteNapier an den Küsten und schlug die stärkere miguelistische Flotte beiCap S t. Vincent (3- Juli). Lissabon wurde nach einem kurzen Ge-fecht von den Miguelisten geräumt, sodaß am 24. Juli 1833 Dom Pe-dro seinen Einzug halten konnte. Der besonders nichtswürdige PöbelLissabons fiel sogleich über die Miguelisten her. wie er vorher die Pedri-sten geplündert und gemordet hatte. Dom Pedro that diesen Greuelnbald Einhalt und gewann in kurzer Zeit die Herzen der Bürger für sich,welche die Furcht vor einem Siege und der Rache Miguel's schwer über-winden konnten. Miguel und Bourmont hatten aus die Nachricht vonLissabons Fall die Belagerung Oportos in eine bloße Einschließung ver-wandelt und rückten auf die Hauptstadt los. Hier entspannen sich meh-rere Gefechte, welche zum Nachtheil Miguel's endigten. Darauf verließenBourmont und seine Anhänger Portugal und Miguel zog sich am 12.October in die feste Stellung von Santarem zurück. Seine hier und dazerstreuten Schaaren erlitten Niederlage auf Niederlage. und lösten sichendlich in Räuberbanden auf. Saldanha verjagte das Blokadeheer vonOporto. Nach dem Tode Ferdinaud's VII. von Spanien blieben die spa-nischen Hilfstruppen und Subsidien aus und der Quadrupelvertrag schnittMiguel jede Verbindung nach auswärts ab. Christine, die spanische Re-geutin, sandte den General R o d i l (1834), welcher die Provinz Tras-os-Montes unterwarf; Villaflores. Herzog von Terceira, schlug die Hauptmachtder Miguelisten bei Thomar oder Asseicera (15. Mai), woraufDom Miguel unter englischer Vermittelung den Vertrag von Evoraunterzeichnete (26. Mai). Er verzichtete darin auf die Krone, versprach,niemals mehr in Portugal zu erscheinen, und sich jeder Einmischung indie portugiesischen und spanischen Händel zu enthalten. Dagegen bekamer eine Pension von 375,000 Francs zugesichert Am 7. Juni verließDom Miguel Portugal und begab sich nach Italien, wo er vom Papstefestlich empfangen und seiner Versprechungen enthoben wurde. Er sandtenun eine Protcstation gegen den Vertrag von Evora, als erzwungen, indie Welt, verlor aber deshalb alle PenstonSansprüche. Der spanische PrinzDon Carlos, welcher die veränderte Thronfolgeordnung seines BrudersFerdinand nicht anerkannt, und sich zu seinem Geistesverwandten DomMiguel geflüchtet hatte, suchte nach dem Sturz desselben ebenfalls dieenglische Vermittelung nach, und wurde von einem britischen Schiffe am11. Juni 1834 nach England gebracht.