Band 
Erster Band.
Seite
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die Lahn vor, um den Feind an den Nieder-Rhein zulocken; er trägt bey Altenkirchen zwey Vortheile überdenselben davon. Der Erzherzog eilt ihm entgegen,und zwingt ihn in dem Augenblicke zum Rückzüge,wo meine Fortschritte das Wiener Kabinct bewogen,Wtirmser vom Ober-Rhein weg nach Italien zu sen-den. Moreau, der damals nur Starray’s Korps vorsich hatte, geht den 24. Juny bey Kehl über den Rhein,und schlägt den 28- bey Renchen den östreichiscbenGeneral, der sich ohne Bedenken in diefs ungleicheGefecht eingelassen hatte.

Der Erzherzog, in aller Eile vom Nieder-Rheinzurückgekehrt, versuchte den 6-July, bey Ettlingen,das Glück der Waffen; sein linker Flügel wurde über-reicht, und er zur Fortsetzung seines Rückzugs bis andie Donau genüthigt; einen neuen Angriff auf Moreauversuchte er bey Neresheim; allein die zu grol'se Aus-dehnung seiner beyden Flügel machte, dafs die v An-griffe des Centrum’s mifslangen; der Erzherzog giengden 13. August bey Donauwörth über die Donau.Mittlerweile war Jourdan, durch die von der Rhein-Armee erfochtenen Vortheile begünstigt, und von demAbmärsche des Erzherzogs in Kenntnifs gesetzt, auf’sneue gegen Frankfurt vorgerückt; er hatte ein Beob-achtungs-Korps von fünfundzwanzigtausend Mann un-ter General Marceau vor Maynz gelassen, und seinenMarsch den Mayn hinauf über Schweinfurth und Bam-berg fortgesetzt.

Es war diese Richtung ein wenig zu excentrisch;auch mufste Jourdan sich über Nürnberg gegen Am-berg wenden; ein trauriges Hinhaltungsmitte], zu demman zu spät griff, und das überdiefs gar nicht vonder Beschaffenheit war, um eine Vereinigung mit derRhein-Armee zu sichern.