Diese war nach dem Gefecht von Neresheim -nachUlm und München vorgerückt; sie sollte ihren linkenFlügel verlängern, um sich mit Jourdan in Verbin-dung zu setzen, und von ihrem rechten Flügel auseine starke Division nach luuspruck werfen, um dieKommunikation mit mir zu eröffnen. Es gab nichtsUngereimteres, als einer Armee zwey so divcrgirendeZwecke anzuweisen, denn nach diesen zwey excentri-schen Detarhirungen wäre Moreau selbst keine Armeemehr geblieben. Um jene Verbindungen zu bewerk-stelligen, hätte sich Jourdan von Aschalfenburg geradenach Donauwpt’th wenden, und Moreau sich in Massean dem Lech, zwischen Augsburg und den Gebirgen,aufstellen müssen : dann hätten wir in Uebereinstim-mung Tyrol vom Feinde säubern und uns alle drey amInn vereinigen können.
Aus Mangel au Uebereinstimmung scheiterte die-ser Plan, wie es auch nicht anders möglich war; derErzherzog Karl warf sich, den 23- August, auf Jour-,dan, der allein stand, schlug ihn bey Arnberg und spä-ter, den 2. September, bey Würzburg. Moreau, des-sen rechter Flügel sich schon bey Bregenz und Leut-liirch befand, mufste, blofsgestellt durch den Rückzugder Sambre- und Maars-Armee, auf sein weiteres Vor-dringen in Tyrol verzichten und auf seine eigene Si-cherheit bedacht seyn.
Diefs war der Stand der Dinge in Deutschland;noch wufste ich nichts von Jourdans Niederlage undeben so wenig von Wurmsers Bewegung auf Bassano,als ich im Etschthale zum Angriffe gegen Letztemvorrückte.
Den zu Verona und Rivoli aufgestellten DivisionenAugereau und Massena gab ich die Richtung auf Ro-veredo; während des Marsches sollte sich die Division