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griffen wir diese Vorhut an; sie wurde in Unordnungaut Bassano zuriiekgeworfen. Auf den Fersen derFlüchtlinge vor der Stadt angelangt» nahmen wir siemit Gewalt weg. Der Feind wufsle nicht, wo ihm derKopf stand: Wuriuser zog sieh mit dem linken Flügelseines Treffens auf Fonteniva zurück, wo er über dieBrenta gieng und sich gegen Vicenza wendete. Q.uas-danovich konnte mit dem rechten Flügel die Brentanicht mehr erreichen, und mufste seinen Rückzug aufFriaul nehmen. Durch dieses Gefecht fielen zweytau-seiul Gefangene, dreyf'sig Kanonen und eine überausgrofse Menge Gepäck in unsere Hände.
Nun blieben Wurmser nicht weiter als vierzehn-tausend Mann, die aber ohne alle Ortskenntnisse undin eine Gegend zusammengedrängt waren , wozu wiralle Kommunikationen besetzt hielten; ich durfte hof-fen, sie zu Ablegung ihrer Waffen zu zwingen. Ichmanövrirte dergestalt, um ihnen alle Ausgänge zu ver-sperren. Augereau marschirte auf Padua; Massena zogsich nach Vicenza; General Sahuguet, der Serrurier’sD ivision befehligte, erhielt den Auftrag, die schwierigeTerrain - Beschaffenheit der Gegend zwischen Legnagound Mantua dazu zu benützen, um VVurmser’s Annä-yung an letzten Ort zu verhindern. Meine Maafsregelnschienen gut getroffen; durch einen Fehler Sahuguet’sentgieng mir deren vollständiger Erfolg.
Wurmser hatte sich von Vicenza nach Legnago be-gehen. Da ersieh nicht dachte, dafs meine Truppen nachden ermüdenden Märschen, die sie eben gemacht hatten,noch zu weiteren angestrengten Märschen verwendetwerden könnten, so glaubte er ohne Nachtheil den io. zuLegnago verweilen zu dürfen, um die Seinigen rasten zulassen. Diese Verzögerung hätte ihm verderblich seynsollen ; Massena hatte den !0- Abends bey Pronco mit un-