Band 
Erster Band.
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ken, und die Eroberung Italiens noch sehr problema-tisch machen. So wie es uns aber gelang , ihnen dieHände zu binden, so war alJe ßesorgnifs hinsichtlichder Lombardey verschwunden; Rom blieb aut seineeigene Macht beschränkt; die Engländer durften nichtwagen, allein in Toscana etwas zu unternehmen, undNichts konnte den Fortgang unserer Operationen ge-gen Ocstreich mehr aufhalten.

D as Direktorium gab meinen dringenden Ritten,die Carnot unterstützte, endlich nach, und stimmte,um den Vertrag desto leichter zu Stande zu bringen,seine Forderungen herunter. Den Bedingungen des-selben zufolge machte der neapolitanische Hof sichblofs verbindlich, neutral zu bleiben, die Anstifterder im Jahre 17^3 begangenen Frevel aufzusuchen,Frankreich einen für beyde Theile vortheilhaften Han-delsvertrag zuzusichern, und endlich, die batavischeRepublik anzuerkenhen und seine alten Verhältnissemit derselben wieder anzukniipfen.

Wurden "wir nun auch durch den am io- Oktobermit Ferdinand abgeschlossenen Deßnitiv-Frieden einesdurch seine Macht und seine geographische Lage dop-pelt gefährlichen Feindes entledigt, so konnte von derandern Seite der in der Mitte desselben Monats erfolgteTod des Königs von Sardinien eine verdriefsliche Ver-änderung in der Politik des Turiner-Hofes herheyfüh-ren. Obwohl der neue König, Karl Emmanuel, zu Ab-schliefsung des Friedens beygetragen und die ganz neu-lich noch von Poufsielgues gemachten Allianzvorschlägegünstig aufgenommen hatte, so machte er doch dabeydie Bedingung, dafs man ihm die Lombardey abtrete;das Direktorium wollte aber von einem Uebereinkom-men der Art durchaus nichts wissen. Von jetzt anwar zu befürchten, es möchte dieser Fürst, um seine