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Alles, was icli that, war wirklich wie PenelopensArbeit: die Beharrlichkeit, mit welcher das Wiener-Kahinet seiner Armee in Italien immer neue Verstär-kungen schickte, und die Sorglosigkeit des Direkto-riums, das so lange gezaudert hatte, mich zu un-terstützen, machten sie immer wieder ungeschehen.Man behandelte mich zu Paris, wie der Senat zu Kar-thago Hannibal. Zu Ende Dezembers hatte Alvinzi auf’sNeue mehr als vierzigtausend Mann unter seinem Be-fehle : zum vierlenmale also mufste um Mantua’s Be-sitz gekämpft, werden.
Vor der Ankunft meiner Verstärkungen vom Rheinhatte ich schon erfahren, dafs Alvinzi die Offensivewieder ergriffen habe ; ich eilte an die Etsch. MeineArmee nahm folgende Stellungen ein: die DivisionSerrurier vor Mantua ; Augereau an der Etsch von Ve-rona bis jenseits Legnago; Massena zu Verona; Jou-bert mit einer vierten Division zu la Corona und Ri-voli. Jede dieser vier Divisionen war ungefähr zehn-tausend Mann stark. General Rey stand mit einer/ Reserve von viertausend Mann zu Desenzano.
Der Feind rückte gegen mein Centrum und meineheyden Flügel zugleich über Roveredo, Vicenza undPadua vor. Da wir nicht wufsten, auf welchem die-ser drey Richtungslinien er seine Hauptmacht hatte,so entschlofs ich mich, meine Stellungen beyzubehal-ten , bis er seine Absichten zu erkennen gegeben ha-ben würde. Den 12- Januar näherte sich die Kolonne,die über Vicenza vorrückte,- Verona, und brachte Mas-sena’s Vorposten zum Weichen. Nachdem aber dasGros dieser Division über St. Michael debouchirt war,wurde der Feind mit Verlust zurückgetrieben. Icherhielt hiedurch die Gewifsheit, dal’s er auf diesemPunkte nicht sehr stark war.