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Den andern Tag, Nachmittags, erhielt ich dieNachricht, dafs General Joubert, durch überlegenebla>ht von vorne gedrängt und in heyden Flanliendurch starke Kolonnen bedroht, sich genötjugt gese-hen halte, die Stellung von la Corona zu verlassenund sich auf Rivoli zurückzuziehen, von wo er seinenRückzug auf Castel-Novo fortzusetzen dachte. Vonjetzt an fand kein Zweifel mehr über die Absichtendes Feindes statt. Es war klar, dafs die Kolonne vonVicenza und die, welche sich gegen die Nieder-Etschzog, nur Diversionen zur Erleichterung des Marschesdes Hauptkorps bezweckten, welches sich durch dasEtschlhal vorbewegte. Die Aufgabe war nun, diesesKorps mit der Hauptmacht meiner Armee anzugreifenund zu schlagen. Augenblicklich brach ich mit demgröfsern Theile der Division Massena von Verona auf.Nur zweytausend Mann liefs ich daselbst zurück, umdie Kolonne von Vicenza aufzuhalten; zu gleicher Zeitschickte ich Rey den Befehl zu, sich von Salo nachRivoji zu wenden, wo ich meine Streitkräfte in Massezu sammeln beschlossen hatte. Jouberts Bericht hattemich errathen lassen, dafs es Alvinzi, der gewöhnli-chen Liebhaberey der Oestreicher folgend, noch nichtgenug war, sich durch die Korps, die er gegen Ve-rona und Legnago ausschickte, geschwächt zu haben,sondern dafs er auch das, was noch bey ihm war,zerstreut hatte. Ich erkannte, dafs, wenn ich dieHochebenen von Rivoli besetzte, wo die verschiede-nen Fufspfade, w'elche jene gebirgigte Gegend durch-ziehen, zusammenstofsen, es mir möglich seyn wür-de , gegen die durch unübersteigliche Hindernisse un-ter sich getrennten feindlichen Kolonnen in Masse zuagiren. Um mich dieses Vortheils nicht zu begehen,ertheilte ich Joubert den Befehl, sich bis zu mei-