ncr Ankunft um jeden Preis vorwärts von Rivoli zubehaupten.
Ich hatte mich über Alvinzi’s Dispositionen nichtgetäuscht. Bey seinem Aufbruche von Bassano hatteer den General Provera mit achttausend Mann gegenLegnago, und den General Bajolich mit fünftausendgegen Verona vorgeschickt. Er selbst debouehirtemit ungefähr dreyi'sigtausend Mann über Roveredo aufla Corona. Diese kleine Armee theilte er wieder insechs Kolonnen; drey derselben, zusammen zwölftau-send Mann stark, drückten auf Jouberts Fronte. Miteiner andern, viertausend Mann starken Kolonne sollteGeneral Lusignan über den westlichen Abhang desMonte-Baldo unsere linke Flanke umgehen. Quasda-novich war mit einer fünften Kolonne von achttau-send Mann zum Angriffe des rechten Flügels bestimmt,wozu er auf dem Wege längs des rechten Etsch-Ufer sanrückte; die Artillerie und Reiterev , die auf denFufswegen der Gebirge nicht fortzubringen waren,folgten dieser letzten Kolonne. Wukassovich endlichzog sich mit der sechsten von viertausend Mann inder Richtung von Chiusa das linke Etsch-Ufer hinab.Um sich von dem gänzlichen Mangel an Zusammen-hang bey diesen Dispositionen eine Vorstellung ma-chen zu können, mufs man wissen, dafs durch denRücken des Monte-Baldo jede Kommunikation der Ko-lonne Lusignans mit denen des Centrums verhindert,dafs diese von Quasdanoviclis Koldnne durch die un-wegsamen Höhen des San-Marko gleichfalls getrenntwaren, und endlich, dafs zwischen Quasdanovich undWukassovich die Etsch sich befand. Ueberdiefs lang-ten alle zum Angriffe bestimmten Kolonnen ohne Ge-schütz an, während ich, auf der Hochebene von Ri-voli aufgestellt, sie, eine um die andere, sogar mit