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Erster Band.
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machte ; und auch da war es zu Paris noch nicht rati-ficirt. Hätte mau zu rechter Zeit ein Hüifskorps vonzehntausend Piemontesern erhalten, so wäre unsere Ar-mee d ad ur eh und durch die Divisionen Bernadotte undDelmas auf neunzigtausend Mann angewachsen: unserRücken wäre frey geworden und , wenigstens bis an dieEtsqh, Nichts als Bundesgenossen hinter uns gewesen.

Blofs Venedigs' unruhiger Geist konnte uns einigeFurcht erwecken: der Krieg verwüstete seine Besitzun-gen auf der Terraferma, und das gegen uns aufgebrachteVolk wartete nur auf das Zeichen zum Aufstande.

Die demokratische Propaganda hatte zu Bresciaund Bergamo ProseJyten gefunden. Die Patrioten die-ser Städte verlangten, mit der Lombardey vereinigt zuwerden, und die Revolution brach daselbst in demAugenblicke aus, wo ich nach Friaul Vordringen wollte.Diese durch den General-Adjutanten Landrieux herbey-geführte Revolution war eher das Werk der Kommis-sarien des Direktoriums, als das meinige; allein sietaugte in meinen Kram , und ich liefs sie geschehen.

Der Grund hiezu ist sehr einfach: triumpbirtendie D emokraten, so wurde durch sie meine Armee unddie Parthev, für welche wir uns schlugen, verstärkt;unterlagen sie, so gaben mir die feindlichen Gesinnun-gen der Oligarchie gegen uns das Recht, über dieseherzufallen und sie zu zerstören. Mein Hauptzweckwar der, dafs wir Herren von Italien blieben. Wennich auch Frankreich lieb hatte', so vergafs ich dochnicht ganz meinen italienischen Ursprung; es lag miram Herzen, eine durch alte Erinnerungen so interes- *sante Nation wieder zu erheben; auch mufste man, umfcey dem Frieden von Oestreich , das zugleich auf Bel-gien Verzicht zu leisten hatte , die Abtretung desMay-ländischen zu erlangen, ihm unumgänglich irgend ei-