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Erster Band.
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War aber auch in der Gestaltung des Landes Man-ches gegen uns, so halte sie auch ihre günstige Seite;denn wenn der Feind Friaul durch Parailel-Stellungenhinter der Piave, dem Tagliamento, dem lsonzo, ver-theidigen wollte, so mufste sich seine Linie längs demMeere, das nur wenig von seinem linken Flügel ent-fernt war, hinziehen, und seine einzige Rücltzugsliniehel'and sich dann hinter dem rechten Flügel. Aufsolche Weise aber konnte das kleinste Manöver, unter-nommen, um diesen Flügel zu überreichen, ihn um seineRücltzugslinie bringen und in’s adriatische Meer werfen.

Nach diesen Annahmen entwarf ich meinen Plan.Der gröfste Theil der Reste von Alvinzi’s Armeehatte am Tagliamento Posto gefal'st; das Korps vonTyrol, von den Generalen Kerpen und Laudon befeh-ligt, stand hinter dem Lavis und der Nofs; die imMittelpunkte zu Feltre aufgestellte Brigade Lusignanunterhielt die Verbindung zwischen den beyden Haupt-Korps. Die Gesammtmachl der östreichisehen Armeebetrug damals nicht über fünfunddreyfsigtausend Mann,denn die Verstärkungen vom Rhein waren damals nochnicht dazu gestofsen; einige tausend Tyroler, die zurVertheiciigung ihres Herdes die Waffen ergriffen hat-ten, könnte man vielleicht noch dazu zählen, alleinsie schlugen sich nur auf ihren Gebirgen.

Am io- März setzte sich meine Armee in Bewe-gung. Mit meiner Hauptmacht rückte ich gerade ge-gen den Tagliamento vor. Massena wendete sich ge-gen Feltre, um die Brigade .Lusignan zu vertreibenund den rechten Flügel des Erzherzogs zu bedrohen.Lusignan zieht sich aufwärts der Piave zurück; den 13.wird seine zu Longaro eingeholte Nachhut aufgeho-ben, und er seihst in diesem Gefechte gefangen ge-nommen. Massena, zufrieden, die östreichische Brigade