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Rhein,- Sambre- unrl Maafs-Armeen blieben hnge-achtet der Ueberlegenheit, die ihnen seit dem Ab-gänge des Erzherzogs zu Theii geworden war, nochimmer unbeweglich in ihren Kantonnirungen am lin-ken Rhein-Ufer stehen, und lange konnte ich auf keineUnterstützung von ihrer Seite hoffen : ich hatte sogareinen Augenblick den Gedanken, man wolle mich auf-opfern, indem man mich schlagen liefs. Ueberdiefsnoch hatte ich gegründete Ursachen, wegen meinerKommunikationen besorgt zu seyn.
Joubert hatte damit angefangen, einige Vortheilezu erringen; nachdem er Kerpen und Laudon, jedeneinzeln, den ersten den 21- März am Lavis, deß an-dern den 22- bey Neu-Markt geschlagen hatte, war erbis Brixen vorgedrungen. Kerpen zog sich nach Ster-zing, Laudon in das Meran-Thal zurück. Bald abernahm die Sache eine andere Wendung. Die Tyrolersind ein kriegerisches, unabhängiges und religiösesVolk. Die östreichische Regierung hatte sich grofseMühe gegeben, uns in ihren Augen als Religionsfeindeerscheinen zu lassen, und die von dem Kriege unzer-trennlichen Verheerungen hatten sie noch mehr erbit-tert. Auf den Ruf des Grafen Lehrbach eilten sie zuden Waffen. Mehr als zehntausend derselben stofsenzu Laudon und geben ihm die Mittel, die Offensivewieder zü ergreifen; er zieht sich im Etsch-Thal wie-der gegen Botzen hinab. Joubert war stark genug,sich mit ihm messen zu können, wenn er sich aufdem Wege, worauf er hergekommen, zurückgewendethätte ; allein nach dem Gefechte am Tagliamento hatteich ihm den Befehl zugeschickt, seine Richtung nachKä'rnthen zu nehmen. Ob er sich gleich von Feindenumringt sah, so hielt er doch dafür, dafs es Zeit sey,durch die Thäler der Rieuze und der Drau zu mir zu