Band 
Erster Band.
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ner Division mit den verschiedenen Besatzungen derLombardischen Festplatze unter Kilmaine’s Befehl, zu-sammengebracht hatte , keinen Widerstand leisten.Fioravanti streckte die Waffen, und die Meuterer wur-den gänzlich zerstreut.

Inzwischen arbeitete ich eifrigst an Abschliessungdes Friedens. Abgesehen von den eben erwähnten Er-eignissen , die mir gegründete Besorgnisse für meineKommunikationen verursachten, erkannte ich nicht oh-ne Unruhe, dafs das Schicksal des Krieges sich unterden Mauern Wien’s durch eine Schlacht entscheidensollte, wo die Glücksfälle nicht zu unsern Gunsten seynwürden. Wohl war meine Armee durch die Vereini-gung mit Joubert und Bernadotte wieder auf fünfzig-tausend Schlagfähige angewachsen; allein noch lagendie Rhein-Armeen 150 Stunden hinter mir in Unthätig-keit; der Erzherzog, durch das Aufgebot der Ungarn inMasse und durch die Freywilligen unterstützt, wel-che die Gefahr der Hauptstadt unfehlbar unter seineFahnen führen mufste, hätte mir eine überlegeneMacht entgegenstellen können.

Ich hatte um so weniger Ursache, meinen Ruf hie-durch auf’s Neue auf’s Spiel zu setzen, als in diesemAugenblicke der Ruhm , der Welt den Frieden gegebenzu haben, wohl den aufwog, im Triumphe in des Kai-sers Hauptstadt eingezogen zu seyn. Ich wurde durchdas Wiener Kabinet vortrefflich in meinen Planen un-terstützt. Die Hastigkeit, womit es die Unterhandlungbetrieb, liefs mich die Furcht, die ich ihm eingeflöf'sthatte, deutlich erkennen. Ich benützte sie, um dasGesetz vorzuschreiben. Den jg. April wurden die Prä-liminarien zu Leoben, wohin ich mein Hauptquartierverlegt hatte, unterzeichnet.