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Erster Band.
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Villetard angezettelten Volks-Bewegung und — in de-ren Folge — zur Einsetzung der provisorischen Re-gierung. Ueber diese List, durch welche verhindertwerden sollte, dafs kein französisches Blut l'iir Vene-digs Eroberung fliefse, und dafs unsere Feinde zurSee uns nicht in Besetzung dieses unerstürmbaren Po-stens zuvorkämen, soll die Nachwelt das Urtheil spre-chen. Unsere Lästerer haben sie als eine unerhörteFelonie dargestellt. Die Manen unserer in Veronagemeuchelten Soldaten und des auf seinem Schiffe inVenedigs Hafen durch die Slavonier ermordeten Haupt-manns Laugier werden uns Verzeihung dafür bewir-ken, besonders wenn man. in Erwägung zieht, dafszu der Zeit unseres Einzugs man noch gemeint war,die Republik forfbestehen zu lassen, und .ihr zu die-sem Ende einige Entschädigungen auf dem rechtenPo-Ufer anzuweisen. Und Alles zusammengenommen,so durfte Venedig nicht mehr darüber bestürzt seyn,aus unseru Händen in die von Oestreich überzugehen;als die Republiken Danzig, Eihing und Thorn es wa-ren, als sie preufsisch wurden. Die Deklamationen derSittenprediger werden Nichts in dem Gange der Dingedieser Welt verändern. Der Geschichtschreiber Bottaführt erst die Philippiken der Priester, wodurch siedas Volk zum Meuchelmord aulFordern, mit Bewun-derung an, und findet es dann höchst unrecht, dafswir diese Herren als Feinde behandelt haben: so wirdGeschichte geschrieben !

Nach diesen Vorfällen schlug ich mein Hauptquar-tier zu Passeriano bey Udine auf, und erwartete dortdie Bevollmächtigten, die der Kaiser zur Abschliefsungdes Definitiv-Friedens schicken sollte. Den 24- Mayhatte ich zu Montebello eine vorläufige Uebereinkunftmit dem Herzoge von Gallo unterzeichnet, um den

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