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gen giengen so weit, dafs es jede Entschädigung in Ita-lien verweigerte.
Unwillig darüber, dafs man mir immer und über-all im Wege war, und durch die verschiedenen Schritte,die das Mil'strauen des Direktoriums gegen mich be-wiesen, beleidigt, gab ich den 25- September meineEntlassung ein, nachdem ich einige Tage zuvor denBevollmächtigten angezeigt hatte, dafs , wenn derFriede nicht am 1. Oktober unterzeichnet sey, ichnicht mehr anders, als auf die Basis des Besitzstan-des der beyden Mächte unterhandeln würde.
Ungewifs über das Ergebnifs, das eine solche Er-klärung nach sich ziehen würde, suchte ich Bayernund Würtemberg von Oestreich abzubringen, indemich den General Desaix, den Neugierde nach Italiengelockt hatte, unter verschiedenen Vorwänden dahinabschickte. Allein, von österreichischen Agenten um-ringt, wurde es diesem Officier unmöglich, sich sei-nes Auftrages mit Erfolg zu entledigen.
Inzwischen schickten die so sehr in die Enge ge-triebenen kaiserlichen Abgeordneten in dem Augen,blicke, wo sie Nachricht vom x8- Fructidor erhielten,den General Meerfeld eiligst nach Wien ab. Der Kai-ser, der nun auf keine royalistische Reaktion mehrzählen zu dürfen glaubte, schickte ihn und den Gra-fen Cobenzl, mit bestimmtem Vollmachten versehen,sogleich wieder zurück.
Von jetzt an giengen die Unterhandlungen raschvorwärts. Nicht als ob sich Oestreich gleich anfäng-lich geschmeidiger gezeigt hätte; weit entfernt, aufMantua, das ihm in den Präliminarien zugesagt war,zu verzichten, verlangte es Venedig und die Legatio-nen , oder auch die Linie der Adda. Unwillig überSolche Ansprüche, machte ich ihm sogar noch Dal-