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Erster Band.
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gen in aufrichtig guter Absicht gemacht worden? Ichgetraue mich nicht, diefs zu entscheiden. Die ver-nünftigen Waadtländer waren geneigt, sich damit zubegnügen; die Mehrzahl wies sie zurück: bey Revo-lutionen ist man mifstrauisch : jene Vortheile, die siekaum hatten hoffen dürfen, schienen den Sektirernder Freyheitünd Gleichheit, welche Alles wollten oderNichts, nicht hinlänglich- Ueberdiefs erfüllten fried-fertige Bewilligungen keineswegs die Absichten des Di-rektoriums, das die Raserey seiner Anhänger dazu be-nützen wollte, um durch Errichtung einer Central-Regierüng, die unter seiner Herrschaft stände', dieganze Schweiz seinem Einflüsse zu unterwerfen. Eswollte, Bern solle seine Armee auseinander gehen las-sen, und Bürgschaft für seine Aufrichtigkeit leisten.Der alte Laüdammanil Steiger, eine ehrwürdige Ma-gistratsperson und sehr verschieden von den entarte-ten Oligarchen Genua’s und Venedigs, zog es vor, dieWaffen zu ergreifen. So viel Mäfsigung Bern anfäng-lich gezeigt hatte, so grofs bewies es sich im Augen-blicke der Gefahr. Es beantwortete seine Äusforde-rung auf eine würdige Weisem Bald hatte das Gefechtbegonnen; Schauenburg drang mit einer Division derRheinarmee von Biel gegen Solothurn und Bern vor,während Brune an die Sarne zurückgedrängt wurde.Dessenungeachtet fand ihre Vereinigung den andernTag zu Bern Statt.

Ein prächtiges Zeughaus und ein Schatz von zwan-zig Millionen wurde den gierigen Siegern zu Theil, '•die es sich bey Weitem angelegener seyn liefsen, sichdurch Bernische Beute zu bereichern, als die politi-schen Rechte der Waadtländer, wofür sie zu fechtenVorgaben, zu unterstützen.

Eine gleichmäfsige Verfassung, von Talleyrand,