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Ochs und Laharjie ersonnen, sollte nun die wilden De-mokraten der kleinen Kantone und die‘stolzen Oligar-chen Berns unter dasselbe Gesetz beugen. Man mufstesich der Kanonen bedienen, um den Schweizern jenenVertrag der einen und untheilbaren helvetischenRepublik aufzudringen, dem es, was spekulative Theo-rie anbetrifft, jedoch nicht an allem Verdienste ge-brach. Weniger Gehässiges würde er gehabt haben,wenn die Lokaleinrichtungen beybehalteu worden wä-ren, und man sich damit begnügt hätte, das Bundes-band fester anzuziehen, wie ich es seitdem getharthabe. Alles diefs hätte vermittelst Unterhandlungengeschehen können, wodurch wenigstens der Krieg mitOestreich, das zu sehr bey der Sache interessirt war,als um Helvetiens Besetzung durch unsere Truppenzu dulden , vermieden worden wäre.
a Ich war der Waadtländer eifrigster Anhänger; ichhatte angerathen, ihre gerechten Reklamationen aufdiplomatischen Wegen Und durch ein iniponirendesAuftreten in ihrer Sache zu unterstützen ; allein dasweitere Verfahren des Direktoriums gegen die Schwei-zer empörte mich. Dadurch, dafs man die Bergbe-wohner dieses Landes Oestreich in die Arme warf, be-nahm man ünsern Armeen an der Etsch allen Stütz-punkt, und Italien müfste von nun an den Herren derrhätischen Alpen zufallen, die alle Linien der Etsch,des MinCio Und des Tessino im Rüchen nehmen konn-ten. Bald mufsten wir diesen Fehler theuer bezahlen;denn im Jahre 1799 kostete er uns ganz Italien bis anden Var.
Die Frage hinsichtlich der Neutralität der Schweizsteht in der That mit den höchsten Kombinationender europäischen Politik in genauem Zusammenhänge ;sie ist von gleichem Interesse für das deutsche Reich,