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für Oestreich, Frankreich und Italien. Ohne dieseNeutralität wird die Rheinlinie fiir alle Partheyen nureine werthlose Selvutzmauer, und die Alpen, werdeneinem Einfalle nach Frankreich und Italien keine Hin-dernisse mehr in den Weg legen. Wollte manhieraus denSchlufs ziehen, dafs Jedem daran gelegen seyu müsse,sich eines so wichtigen Landes zu bemächtigen , sowürde dieses eine thorichte Folgerung sevn. Frank-reich , im Besitze von Shafshurg und Maynz, hattealle Vortheile der Rheinlinie für sich; durch seinenEinfall in die Schweiz brachte es sich seihst wiederdarum. Wenn das unstete Waffenglück ihm einst denRücken wendete, so wurde die von der Republik er-langte ungeheure Uehermacht. nur scheinbar; der un-bedeutendste Sieg der Oestreicher an den Ufern derAar hatte ihnen den Eingang in den Jura eröffnet undes ihnen möglich gemacht, das französische Gebietan dem einzigen verwundbaren Punkte-seiner Gränzenanzugreifen.
Wenden wir Unsere Blicke nafch der Seite von Ita-lien, so erhalten wir auch dort d?fc nämlichen Bewei-se; nehmen wir die Schweiz neutral an, dum bitteFrankreich, im Besitze von Mantua und Pizziglietone,und über alle Festplätze Piemonts verfügend, einen sehrausgesprochenen Vortheil über die Kaiserlichen, dieausser den Mauern von Verona und den Wällen vonPalma-Nova durchaus keinen Stützpunkt hatten. Las-sen wir aber diese angenommene Neutralität hinweg,mufste da nicht durch den geringsten von einer kaiser-lichen Armee in der Schweiz ertoehtenen Vortheil dieganze Vertheidigung Italiens in sich zusammenfallenund die französische Armee zu einem Rückzuge gezwun-gen werden, der ihr erst an den Gränzen des Dauphi-