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Es begieng demnach das Direktorium einen ver-hänguifsvollen Fehler, als.es sich einbildete, die mili-tairische Stellung Frankreichs durch die vorübergehendeBesetzung der helvetischen Gebirge zu befestigen: kühndarf man behaupten, dafs es sifch im Gegentheile in demVerhältnisse schwächte, als dadurch seine Verteidi-gungslinie eine übermäfsige Ausdehnung erhielt; dennliier kommt nicht nur die Vergröfserung derselben umeinen kreisförmigen Umfang von beynahe 100 Stundenin Betracht, sondern die ununterbrochene Fortsetzungeiner Linie, die von Venedig über Trient und Kon-stanz bis an Friefslands Sümpfe und die Nordsee reicht.Da dieser Kaum durch die Masse der Alpen, wenn sieneutral sind i im Mittelpunkte entzwey geschnittenwird., so ergiebt sich daraus, dafs jeder der getrenn-ten Theile für sich eine ganz unabhängige Operations-Linie bilden würde. Dann konnte man auf jedem derbeyden Flügel den für seine Operationen geeignetstenstrategischen Punkt wählen, ohne sich um die Neben-punkte zu bekümmern. So zum Beyspiele würde derlinke Flügel, zur Deckung des Rheines bestimmt, sichvorzüglich an den Raum zwischen Strafsburg und Maynzhalten, ohne befürchten zu dürfen, dafs der Feindsich gegen seine Endpunkte längs des Meeres oderder neutralen Linie bewege. Dasselbe kann man vomrechten Flügel sagen, dem die Beschützung der Lom-bardey aufgegeben ist; denn seine ganze Vertheidigungwürde sich auf den herrlichen Linien des Mincio oderder Etsch concentriren.
Zieht man dagegen das Schweizer-Gebiet mit indie Operationsfronte, so hängt dann Alles vom adria-tischen Meere an bis an die Mündungen der Yssel ineiner Linie zusammen, und auf dieser Strecke vondreyhundert Stünden wird man Alles_zu decken bedacht