Band 
Erster Band.
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legte, so wnfste ich ihn den Berechnungen der Politikunterzuordnen, und bewies, dafs man immer eine Strafselinden könne, um gegen die Kommunikations - Liniendes Feindes zu manövriren, ohne dafs man National-Verbande mit Füfsen trete,. und ohne die Verhältnissezu den verschiedenen europäischen Staaten zu stören.Verlassen wir aber nun die helvetischen y Thäler, diein diesem Augenblicke dem von uns zu behandelndenGegenstände fremd sind, und kommen wir auf die Ope-rationen des Direktoriums zurück, uijd auf die Expe-dition nach Egypten, die alle meine Gedanken be-schäftigte.

Wenige Tage vor Berns Fall war Rom unter Ber-tliiers Streichen erlegen. Mein Bruder Joseph warzum Gesandten bey dem heiligen Stuhle ernannt wor-den. Ihm waren die Stoffe, die sich zur Anwendungder Lehrsätze des Direktoriums in Rom vorfanden, nichtunbekannt. Ganz' Italien war von demselben Fieberergriffen ; Alles wollte zuerst den Freyheits-Baum auf-richten. Auch Neapel war in Gährung, und die Ge-fängnisse reichten nicht zu, um die Verdächtigen zufassen. Bey einer solchen Aufgeregtheit der Gemütherkonnte Rom das Andenken an seine frühem grofsenEreignisse nicht gänzlich unterdrücken. Alles, wasin diesem Vaterlande des Cicero, des Aemilius, desBrutus nur immer lesen konnte, wollte nichts mehrvom mönchischen und päpstlichen Joche wissen, unddie schönen Tage der Consular - Regierung zurück-geführt haben; und — eine ganz eigene Erscheinung!— ein grofser Theil der Geistlichkeit theilte diese Ge-sinnungen.

Seit dem Frieden von Tolentino hatte sieh dasgute Einverständnifs nur zur Hälfte hergestellt. Jo-seph erkannte, dafs er mit Vorsicht zu Werke gehen