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der Lage Indien’s zu der Zeit, wo ich mit den erstenRevolutioriskriegen beschäftigt war, zu geben.
Erst um die Mitte des achtzehnten Jahrhundertsgeschah es, dafs die englische Kompagnie, das Systemdes geschickten Dupleix, der es für Frankreich hatteanwenden wollen, anerkennend, zum ersten Mal anden Streitigkeiten der Fürsten jener Gegenden Theilnahm. Dort, wie in Europa, galt der Grundsatz derenglischen Politik, zu trennen, um zu herr-schen. Geschickt wuf'ste jene Gesellschaft abwechs-lungsweise die indischen Fürsten gegen die Musel-manen der mogolischen Dynastie zu unterstützen,oder an den Fehden der Letztem gegen die Einge-bornen Theil zu nehmen, so wie diese zu mächtigzu werden drohten; uncl so gelang es ihr, sich nachund nach in den Besitz der wichtigsten Gebiets -Ab-theilungen ihrer Schützlinge sowohl, als ihrer Feindezu setzen. /
Zur Zeit der französischen Revolution war Indienin fünf Hauptstaaten 'vertheilt; die durch muhainme-danische Fürsten beherrschten Provinzen lagen im Sü-den und bildeten Mysore , das Reich Tippoo - Saeb’s ;im Norden lag das mogolisclie Reich, Schah-Allundem Namen nach, aber in der That seinen Grofsbeam-ten unterworfen. Noch weiter nördlich herrschte Ze-man-Schah über die Afghanen in Kandahar und Kabul.Neben diesem Königreiche lag das von Belouchistan,dessen wilde Völker überall Furcht verbreiteten.
Endlich im Mittelpunkte der Halbinsel stiefs manauf das Reich der Maratten , von Sevaji, einem indi-schen Fürsten gegründet, dem es, nachdem er sich indem Besitze des Königreiches Sattarah behauptethatte, später gelungen war, den gröfsern Theil dervon den Mogoleu im Dekan gemachten Eroberungen